www.leipziger-osten.de
http://www.leipziger-osten.de/
content/leben-im-stadtteil/initiativen-fuer-den-stadtteil/temporaere-nutzung-von-gebaeuden/

Wächterhäuser 

Grundidee: Zueinanderbringen von leer stehenden Häusern ratloser Eigentümer und engagierten, kreativen Nutzern auf der Suche nach Fläche für ihre Ideen

Grundprinzip: Hauserhalt durch Nutzung. Die Nutzung des Hauses verhindert Vandalismus und grenzt Witterungsschäden ein, da sie von den Nutzern schnell entdeckt und behoben werden. Die bekommen „viel Fläche für wenig Geld” und können sich „richtig ausbreiten”.

Eigentümer werden von Kosten entlastet und können u. U. Fördergelder in Anspruch nehmen, um das Gebäude für eine Nutzung instand zu setzen.

Nutzer werden zu „Wächtern” über das Haus, richten die Räumlichkeiten nach ihren Vorstellungen her und übernehmen laufende Betriebskosten sowie handwerkliche Eigenleistungen. 
Besonders soziale, kulturelle, gewerbliche Nutzer mit Ausstrahlung und Anziehung auf das Quartier kommen als „Wächter” in Frage.

Rechtlicher Rahmen der Wächterhäuser ist eine Gestattungsvereinbarung Haus zwischen Eigentümer und dem HausHalten e. V., in der die Übergabe der Nutzungsrechte auf den Verein i. d. R. für fünf Jahre festgelegt wird.

Ausführliche Informationen zum Wächterhaus-Modell: http://www.haushalten.org/de/waechterhaeuser_modell.asp  

Im Leipziger Osten wurde das Wächterhaus-Modell bislang in zwei Häusern wirksam:
Eisenbahnstraße 109 | Ludwigstraße 99
Beide wurden 2012 nach Ablauf von fünf Jahren aus dem Wächterhaus-Status entlassen.

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Kontakt:
Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, Heiner Seufert
Prager Str. 118-136, 04317 Leipzig
Tel. (0341) 1 23-54 96, heiner.seufert@leipzig.de

HausHalten e. V.
Lützner Str. 39, 04177 Leipzig
Tel. (0341) 2 41 98 79, Fax (0341) 2 19 46 36
Mobil (0176) 65 22 00 58
info@haushalten.org
www.haushalten.org

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Wächterläden

EINE IDEE - KEIN LADEN?
Ein Weg zur Belebung leer stehender Ladenlokale

Grundidee: Leerstand in scheinbar unattraktiven Lagen trifft auf raumsuchende Existenzgründer – für beide Seiten eine Chance!
HausHalten e. V. vermittelt zwischen (vielleicht) ratlosen Eigentümern und innovativen Nutzern.

Wichtigstes Ziel: (Wieder-)Beleben der Erdgeschosszonen in Hauptverkehrsstraßen mit (neuen) Nutzungen, um dadurch kulturhistorisch bedeutsame Ladenlokale zu erhalten.
Die positive Ausstrahlung wieder genutzter Ladenlokale und die damit erfolgende Belebung der Magistralen zielt letztlich darauf, auch momentan „schwierige” Läden langfristig wieder „normal” zu vermieten.

In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten bietet HausHalten e. V. drei verschiedene Modelle zur Wiedernutzung von Ladenlokalen an.

Ausführliche Informationen zum Konzept Wächterladen:
http://www.haushalten.org/de/aktuelllaeden.asp

Im Leipziger Osten wurden unterschiedliche Wächterläden gestestet: 

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Kontakt:
Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, Heiner Seufert
Prager Str. 118-136, 04317 Leipzig
Tel. (0341) 1 23-54 96, heiner.seufert@leipzig.de

HausHalten e. V.
Lützner Str. 39, 04177 Leipzig
Tel. (0341) 2 41 98 79, Fax (0341) 2 19 46 36
Mobil (0176) 65 22 00 58
info@haushalten.org
www.haushalten.org

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Dresdner Straße 84 – Gewerbehof

Bildhauerin und Kunstpädagogin Kerstin Köppen entdeckt im Frühjahr 2012 ein sofort (zwischen-)nutzbares Gewerbeobjekt – in der Dresdner Str. 84, ein kleiner Gewerbehof (hinterm Haus Goldenes Lämmchen, gelegen an der Kreuzung Dresdner/Wurzner/Breite Straße, direkt neben dem Durchgangsweg zur Kippenbergstraße). 

Sie ergreift die Initiative, um Künstler, Handwerker, andere Kreative zu gewinnen, hier eine Ateliergemeinschaft anzusiedeln. Bis zum Jahresende 2012 sind alle Räume der Ateliergemeinschaft vermietet.

Künstler: Fotografie (Lichtklientin's FotoAtelier „Grüne Tür”), Malerei, Wortkunst, Musik, Skulptur, Siebdruck, Keramik
Handwerkskultur: Schmuck & Grafikdesign (Atelier Zündwerk), Näherei, Kosmetik, Tischlerei, Holzhandwerk, Geigenbau

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Kontakt: Kerstin Köppen, kontakt@meinholzhandwerk.de, www.meinholzhandwerk.de 

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ArchitekturApotheke 

Erster Standort, August 2013: Wurzner Straße 1

Die ArchitekturApotheke ist ein interdisziplinäres Kollektiv aus Weimar und Leipzig, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Potenziale von Leerstand und demographischem Wandel aufzuzeigen: „Wir betrachten diese aktuellen Phänomene nicht in erster Linie als Probleme, sondern sehen sie stattdessen als Möglichkeitsraum für die Entfaltung neuer kreativer Ideen im städtischen Leben.” Sie wollen zeigen, „dass Orte nicht von ihrem Bau bis zum Abriss auf eine bestimmte Nutzung festgelegt sind, sondern dass Menschen ein Gebäude mit der Zeit verändern.”

Das Trio Alecsandr Delev, Ludwig Geßner und Heiko Maier (Weimarer Architekturstudenten) gab im August 2013 im kleineren der Erdgeschossläden der Wurzner Straße 1 seinen Einstand mit einer temporären Galerie für Architektur. Das Haus Wurzner Straße 1 selbst ist seit 2013 ein Kollektivhaus, in dem alle Eigentümer gemeinsam über die schrittweise Gestaltung, Nutzung und Sanierung der Immobilie entscheiden.

Zum Konzept der ArchitekturApotheke gehört beständiger Wandel inklusive der zeitlich begrenzten Nutzung wechselnder Räumlichkeiten.

Kontakt:
info@architekturapotheke.de
architekturapotheke.de 
www.facebook.com/architekturapotheke 

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Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt