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Fitness- und Bewegungsparcours im Stadtteilpark Rabet

Im Stadtteilpark Rabet wurde 2017 in unmittelbarer Nähe zum Offenen Freizeittreff ein moderner Fitness- und Bewegungsparcours errichtet. Auf der kompakten Streetworkout- oder auch Calisthenics-Anlage modernster Bauart können Anfänger wie Fortgeschrittene Klimmzüge, Liegestütze und Kniebeugen trainieren. Die Anlage ergänzt die vorhandenen Ballspiel- und Sporthallenangebote. 

Insbesondere Läuferinnen und Läufer wünschten sich laut Kommunaler Bürgerumfrage 2013 mehr und bessere Krafttrainings-, Dehnungs- und Balancemöglichkeiten entlang beliebter Laufstrecken wie zum Beispiel in Stadtteilparks wie dem Rabet.

Was ist ein Calisthenics-Parcours?

Der Begriff „Calisthenics“ leitet sich aus dem griechischen ab („kalos =
schön“, „sthenos = Kraft“) und beschreibt funktionales Training unter Einsatz des eigenen Körpergewichts. Die rasante Entwicklung des Gesundheitsbewusstseins ließ die Zahl der Calisthenics-Anhänger international und national stark anwachsen. Viele Städte in Europa und Übersee haben bereits darauf reagiert und derartige öffentliche Freiluftsportanlagen im Stadtgrün errichten lassen. Kernstück ist ein stabiles Gerüst mit in sich verbundenen Stangen und Griffen.

Selbst organisierter Sport im Freien im Leipziger Osten

Die Sportverwaltung hat über die „Migrantenbefragung 2016“ des Amtes für Statistik und Wahlen das aktuelle Sportverhalten der Migranten in Leipzig (großer Anteil im Wohnquartier Rabet) ermittelt. Wesentliche Unterschiede zum allgemeinen Sportverhalten in Leipzig sind, dass Migranten ab 65 Jahre kaum Sport treiben, dass auffällig viele Südeuropäer, Araber und Nordafrikaner das Sporttreiben generell
ablehnen, aber auch dass Fitness- und Kraftsport bei den Migranten die zweitbeliebteste Sportart hinter dem Joggen ist. Schwerpunkt für das Sporttreiben ist der öffentliche Raum. 70 Prozent organisieren ihr Sporttreiben selbst.
Fazit für die Sportverwaltung: eine Fitness-und Freisportanlage im Leipziger Osten wird dringend gebraucht.

Projektiert und gebaut wurde die Anlage vom Amt für Stadtgrün und Gewässer und den Firmen Clausen Landschaftsarchitekten sowie Kupsch Garten- und Landschaftsbau.

Finanzierung: Haushaltsfonds für „Sport im öffentlichen Raum“ aus dem „Sportprogramm 2024“ sowie Städtebaufördermittel des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt (SSP) Kerngebiet Leipziger
Osten“.

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt