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Der „Leipziger Osten”: Schwerpunkt der Stadterneuerung und des Stadtumbaus

„Im Osten geht die Sonne auf” - so lautet der Slogan, der im Forum Leipziger Osten zusammen mit einem freundlichen Smiley-Logo als Sieger eines Wettbewerbes im Stadtteil gekürt worden ist. Er steht für den Willen, den Leipziger Osten trotz seiner Probleme zu einem unverwechselbaren, konkurrenz- und zukunftsfähigen Stadtteil Leipzigs weiter zu entwickeln.

Eisenbahnstraße, Stadtteilpark Rabet, Reudnitz-Center (ehem. Straßenbahnhof Reudnitz), Neustädter Markt sowie Lene-Voigt-Park (ehem. Eilenburger Bahnhof) oder Torgauer Platz Center stehen für den Leipziger Osten im Wandel. Im Wechselspiel zwischen den alten und neuen Bildern von außen und innen ist er ein unverwechselbarer Teil der Stadt Leipzig. Weniger Bekanntes wie der Elsapark, der Bernhardi- oder Stephaniplatz, der Ernst-Thälmann-Platz mit der Lukaskirche öffnet sich nur den Eingeweihten oder denen, die im Leipziger Osten wohnen. Ein Stadtteil mit Ecken und Kanten, Widersprüchlichem zwischen Enge und viel Platz, zwischen Problemen und Chancen, Menschen, die mit- oder nebeneinander leben, sympathischen und unangenehmen Dingen, an denen etwas passieren muss. Der Wille zur Veränderung ist vorhanden, die Möglichkeit etwas zu tun auch.

Das rund 350 Hektar große, aus den Ortsteilen Neustadt-Neuschönefeld, Volkmarsdorf und Teilen von Reudnitz und Anger-Crottendorf bestehende Gebiet schließt östlich der Leipziger City an das „Grafische Viertel” an. Das ehemals gemischte innerstädtische Wohnquartier ist durch gründerzeitliche Blockstrukturen und einen großen Anteil innerstädtischer Plattenbauten geprägt. Es bietet zur Zeit wieder mehr als 33.000 Einwohnern eine Heimat.

Im Rahmen der Erarbeitung einer neuen Strategie der Stadterneuerung und Stadtentwicklung – Stadtentwicklungsplan Wohnungsbau und Stadterneuerung (STEP W+S) – unter den Rahmenbedingungen einer zurück gehenden Nutzungsdichte in der Stadt wurde der Leipziger Osten aufgrund der vorhandenen Problemsituation als eines von drei Schwerpunktgebieten (neben Grünau und dem Leipziger Westen) für den öffentlichen Mittel- und Ressourceneinsatz ausgewählt.
Neben dem Einsatz eigener kommunaler Mittel konnte erreicht werden, dass weitere Förderungen gezielt für die Stadtentwicklung und die Stadterneuerung im Leipziger Osten zur Verfügung stehen.

Die Koordination der verschiedenen Ansätze zur Stabilisierung des Leipziger Ostens, die Beeinflussung des Verwaltungshandelns sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil sind anspruchsvolle und unverzichtbare Aufgaben, die an die Programmsteuerung gestellt sind.
Mitten im Stadtteil wurde im März 2002 das IC-E Info-Center Eisenbahnstraße vom damaligen Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee eröffnet, das als Anlaufstelle für die Bürger, Unternehmen und Organisationen vor Ort dient.

Der Leipziger Osten ist aufgrund der, auch im Unterschied zu anderen Stadtgebieten, mittlerweile sehr engen Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Stadtteil auf einem hoffnungsvollen und vielversprechenden Weg. „Das größte Plus im Leipziger Osten ist die aktive Zusammenarbeit von Bürgern, Vereinen, Kammern, Eigentümern, Investoren und Verwaltung”, urteilt Karsten Gerkens, Leiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung. „Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren große Projekte umgesetzt... Der eingeschlagene Weg ist der richtige – das Ziel ist aber noch nicht erreicht."

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt