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Schülerfirma am Beruflichen Schulzentrum 7

„Was keine Schule vermitteln kann, erleben junge Leute in einer eigenen Firma unter Praxisbedingungen.”

Eine alte Turnhalle, junge Kreative, eine Idee ...

Galerie Ballhaus sGmbH 

für * Fotografie | * Grafik | * Malerei | * Plastiken

Idee:

  • Marketing für junge Künstler
  • Raumvermietung für Ausstellungen, Lesungen, Poetry Slam usw.
  • selbst organisierte Ausstellungen
  • Kreativmärkte (zu Ostern, Weihnachten, anderen Anlässen)
  • Gestaltungsworkshops (für Einzelhändler, Schaufenstergestalter, Auszubildende in Gestalterberufen, interessierte Personengruppen)

Möchtest du deine Kunst ausstellen? Hast du Interesse an Gestaltungsworkshops? Treiben dich andere kreative Ideen um? – Dann melde dich bei uns!

Carolin Richter (Geschäftsführerin), caro_richter@web.de
www.facebook.com/pages/Galerie-Ballhaus-S-GmbH/447386128666149?fref=ts

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Auf dem Wege ...


Das künftige Firmendomizil noch im März 2013 ...

Die Idee für eine Schülerfirma kam vom Projekt OstWerkStadt, das Schulleiter Thomas Graupner fürs Konzept gewann, es in den Klassen vorstellte und letztlich den Gründungsprozess vorbereitete, in Gang setzte und begleitete.

Gründung der Galerie Ballhaus sGmbH

  • im November 2012
  • am Beruflichen Schulzentrum 7, Außenstelle Neustädter Straße 1 (Fachbereich Gestaltungstechnik)
  • von sechs angehenden Gestalterinnen /Gestaltern für visuelles Marketing im 2. und 3. Lehrjahr

Carolin Richter, eine der beiden Gründungs-Geschäftsführerinnen: „Was für die Schülerfirma passiert, passiert alles in der Freizeit“, also neben Berufsschulunterricht und Arbeit. „Wir wollen lernen, wie ein Unternehmen in Wirklichkeit funktioniert.”

Deshalb gibt‘s Bereiche wie Finanzen, Buchhaltung, Marketing, Personal, Veranstaltungsorganisation. Für diese sowie für einzelne Projekte sind Mitglieder des Teams verantwortlich. „Firmenabteilungen müssen tun, was zu tun ist. Keine Zeit ist kein Grund, Arbeit liegen zu lassen! So wie Arbeiten anfallen, müssen sie erledigt werden.” 


„Die Realität beginnt damit, dass das Unternehmen fürs Ballhaus Miete zahlen muss. Also ist es nötig, durchs Vermieten an Interessenten mindestens diese Unkosten wieder herein zu holen. Um das zu erreichen, müssen die jungen Leute selbst im Wohngebiet nach möglichen Interessenten suchen, mit ihnen verhandeln und ihre Leistungen anbieten. Dazu ist es nötig zu wissen, welche Anforderungen junge Künstler haben und, nicht zuletzt, was sie zahlen können.Eine Schülerfirma ist keine Wohltätigkeitsveranstaltung, sondern muss nach Marktgesetzen handeln.

Dazu gehört auch, Nachfolger/-innen zu gewinnen, damit das Unternehmen seinen Betrieb langfristig aufrecht erhalten kann. Berufsschüler haben nach drei Jahren ausgelernt, wechseln dann in ihren Beruf und können keine Firma nebenher betreiben. Deshalb steht im Gesellschaftervertrag: Jede(r) kümmert sich so rechtzeitig um Nachfolger, dass der eigene Arbeitsplatz nach Ende der Lehre von einem jüngeren Schüler eingenommen werden kann. Wenn es mehr als einer ist, bekommt das dem Wachsen der Firma.”                           (notiert von Thomas Biskupek)

Einige Eckdaten:
• Geschäftssitz der Galerie Ballhaus sGmbH ist die ehem. Bauhalle (ursprünglich als Halle für sportliche Betätigungen wie Ballspiele errichtet - daher der Firmenname) im Hof des BSZ 7.
• Ein Geschäftsjahr = Schuljahr endet zu Beginn der Sommerferien.
• Eine in der Schülerfirma fest angestellte Lehrerin hält den Kontakt zur Schule.
• Zwei Betreuer haben ein Auge auf den Gang der Firmengeschäfte, könnten zur Not auch mal eingreifen.
• Erste Unternehmensaktivitäten: ein kreativer Weihnachtsmarkt 2012, Firmenpräsentationen in den Schulklassen und zur Gesamtlehrerkonferenz, Versteigerung zur Gewinnung von Startkapital
offizielle Eröffnung der Firmenräume: 23. März 2013



Carolin Richter: „Ich möchte, dass wir unsere gewählte Geschäftsidee, Künstlern Möglichkeiten zu bieten, ihre Werke auszustellen und auch zu verkaufen, komplett umsetzen. Und dass wir auf diesem Wege natürlich auch etwas Geld einnehmen. Auf jeden Fall wünsche ich mir, dass wir noch mehr Mitarbeiter finden und unsere Arbeit auf mehr Schultern verteilen können.“

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