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Anger-Crottendorfer Bahnschneise

 

 

Zum Herunterladen:
Die Anger-Crottendorfer Bahnschneise.
Ein stiller Naturraum mitten im Leipziger Osten

Faltblatt mit den Details zu Gestaltung und Bauablauf
(PDF-File, ca. 385 kB)

 

 

Die Anger-Crottendorfer Bahnschneise ist ein ehemaliges Bahngelände und liegt inmitten dichter Bebauung inner-halb der Ortsteile Reudnitz und Anger-
Crottendorf. Sie erstreckt sich auf etwa 2,4 km als schmaler lang gezogener Raum mit einer Flächenausdehnung von ca. 23.200 m² und einer Breite von nur etwa 20 m. Beginnend unter der Riebeckbrücke führt sie unter der Martinbrücke hindurch, passiert die südlich angrenzende Kleingartenanlage „Immerglück“ und endet vorläufig im Bereich der Posadowsky-Anlage.

Die aus der ursprünglichen Nutzung als Bahnschneise entstandene radiale Form des Geländes ist in die nördlich und südlich höher gelegenen Häuserfluchten eingebet-tet. Diese räumliche Situation erinnert an eine Schlucht inmitten der Stadtstruktur.
Zusätzlich unterstreicht die entlang der ehemaligen Gleise verlaufende Fernwärme-trasse den Raum in seiner Längenausdeh-nung. Zusammen mit dem an der Riebeck-Brücke angrenzenden Lene-Voigt-Park stellt die Anger-Crottendorfer Bahnschneise im Grünflächensystem der Stadt Leipzig ein wichtiges Bindeglied der Grünverbindung vom Johannisplatz bis zum Volkshain Stünz dar.
Durch die lange Zeit des Brachliegens haben sich ökologisch wie atmosphärisch wertvolle Vegetationsbestände entwickelt. So finden wir heute einen stillen, in sich zurückgezogenen Naturraum vor.

Im Auftrag des Grünflächenamtes der Stadt Leipzig wurde die Anger-Crottendorfer Bahnschneise 2004 bis 2006 zu einer attraktiven und ökologisch hochwertigen Rad- und Fußgängerverbindung umgestaltet. Dies hatte zum Ziel, Verbindungsfunktion, Parknutzung und „Naturschutz“ möglichst konfliktfrei miteinander zu verbinden und ein einmaliges Naturerlebnis inmitten der Stadt zu
ermöglichen. Die Planung wurde im September 2003 den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Stadtteilfest Anger-Crottendorf vorgestellt.

Das Bauvorhaben (ca. 1,4 Mio. Euro) wurde durch Fördermittel der EU – EFRE „VwV Brachen” – und Eigenmittel der Stadt Leipzig finanziert.

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