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Selbstnutzerprojekte – Wohneigentum im Leipziger Osten

In den vergangenen Jahren wurden in Leipzig rund drei Viertel der gründerzeitlichen Bebauung saniert. Trotzdem finden sich in der inneren Stadt (in einem etwa drei Kilometer breiten Gürtel um den Innenstadtring) nach wie vor unsanierte, teils ruinöse Gebäude sowie zahlreiche Baulücken und Brachflächen. Auch das Fördergebiet Leipziger Osten verfügt hier über entwicklungsfähige Flächen.

Wohneigentum in der Innenstadt

Die Leipziger Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungspolitik zielt darauf, diese Ressourcen zu nutzen, um Wohnwünsche in gründerzeitlichen Quartieren bzw. im Eigenheim mitten in der Stadt zu erfüllen.
Damit erhöht sich zugleich die Qualität der innerstädtischen Wohnquartiere, Zuzug wird mobilisiert, junge Familien mit Kindern u. a. Wohninteressierte werden beim Erwerb von Wohneigentum unterstützt und gefördert.

Ein erstes Projekt der Stadt Leipzig (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung) –  Wohneigentumsbildung im Leipziger Osten (Konzeption & Anschubphase) – widmete sich im Jahre 2004 der gezielten Förderung dieser Prozesse im Leipziger Osten.

Sogenannte Selbstnutzerprojekte – also: die Errichtung bzw. der Erwerb und Ausbau von Eigenheimen bzw. Eigentumswohnungen an ausgewählten Standorten in innerstädtischen Bereichen – tragen zur Aufwertung der Wohnquartiere im Leipziger Osten bei.

Das Selbstnutzerprogramm des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung bündelt entsprechende Angebote, informiert, berät und koordiniert. Detaillierte Informationen finden Sie über den Selbstnutzer-Treff unter www.selbstnutzer.de.

Darüber hinaus treten verstärkt private Grundeigentümer, Bauherren und Architekten in Aktion, um auch ohne Inanspruchnahme des Selbstnutzerprogramms Wohneigentum im Leipziger Osten zu schaffen.

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Gründerzeithäuser

Wer individuelles Wohnen schätzt und die Vorteile historischer Gebäudesubstanz mit den Vorzügen moderner Raumgestaltung verbinden möchte, findet in der Gründerzeitarchitektur – Wohnhäuser und ursprüngliche Industriebauten – genau das Richtige. Diese bietet die einzigartige Chance, durch geschickte Eingriffe Haustypen mit viel Entfaltungsmöglichkeit von persönlichen Freiräumen zu designen, die nicht überall zu finden sind, aber Schule machen werden. Die ersten ihrer Art sind fertiggestellt, weitere in Bau oder Planung.

z. B. in Neustadt:
Meißner Str. 28
Mariannenstr. 23
Mariannenstr. 60
Meißner Str. 17
Meißner Str. 34
Meißner Str. 60

z. B. in Neuschönefeld:
Rabet 46
Rabet 50
Kohlgartenstr. 31b
Margaretenstr. 6c

z. B. in Reudnitz:
Heinrichstr. 1

z. B. in Anger-Crottendorf:
Herrnhuther Str. 30

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Stadthäuser

Auf Brachflächen in innenstadtnahen Lagen sollen mehrgeschossige (in der Regel drei- oder viergeschossige) Stadthäuser entstehen, die sich als Einfamilienhäuser in verdichteter Form durch hohe Architektur- und Wohnqualität auszeichnen. Geeignete Grundstücksflächen werden ausgeschrieben. Das Bewerbungsverfahren richtet sich an Architekten und Investoren, Bauträger sowie Bauherren in Gemeinschaften. Ziel ist die möglichst zeitnahe Fertigstellung der Projekte, die gleichzeitig zeigen sollen, dass es möglich ist, zu marktfähigen Preisen die Vorzüge des Wohnens am Stadtrand mit denen des Wohnens mitten in der Stadt zu verknüpfen.

z. B. in Neustadt:
Meißner Str. 26
Meißner Str. 52/54

z. B. in Neuschönefeld:
Rabet 32a+b
Rabet 30a+b
Rabet 48
Rabet 52/54
Comeniusstr. 28/30 (mind. 7 Reihenhäuser)
Margaretenstraße (6 Reihenhäuser)

z. B. in Reudnitz:
Anna-Kuhnow-Straße

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Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt