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Der Freizeittreff Rabet – jetzt größer, bunter und vielseitiger

Im August 2002 begannen die Planungen zur Neugestaltung des Stadtteilparks Rabet. Von Anfang an wurden Überlegungen einbezogen, den inmitten des Parks gelegenen Freizeittreff zu sanieren und zu erweitern. Dieses 1986 in Plattenbauweise errichtete Gebäude spielt eine bedeutende Rolle im sozialen Leben des Leipziger Ostens, z. B. mit seinem Multifunktionssaal als zentralem Veranstaltungsort für alle Altersgrupen des Stadtteils – Forum Leipziger Osten, Workshops, Film- und Theatervorführungen, Konzerte usw.
Nach zahlreichen Anregungen von Bürgern, Besuchern, Ämtern, Architekten und Betreibern wurden die Pläne seit März 2004 umgesetzt.

Die Veränderungen am Offenen Freizeittreff RABET (Eisenbahnstr. 54 / früher Konradstr. 26) umfassen:

  1. Sanierung der gesamten alten Bausubstanz: Dach und Außenfassade, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallationen, Elektroanlagen, Wärmedämmung, Fenster; Einbau einer behindertengerechten Toilette
  2. Erweiterung des bestehenden Raumangebotes durch einen ca. 100 m² großen lärchenholzverkleideten Anbau, der mit dem Hauptgebäude durch einen Glasgang verbunden ist und drei zusätzliche Räume bietet. Damit verbessern sich die Bedingungen für eine ausgewogenere Nutzung des Treffs sowohl im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wie auch in der praktizierten Gemeinwesenarbeit erheblich.

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Anlässlich des Abschlusses der Rohbauarbeiten nach etwa der Hälfte der Bauzeit informierten sich am 11. August 2004 Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, und Burkhard Jung, Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, über den Baustand und die künftigen Nutzungsmöglichkeiten des Hauses. Jung betonte dabei: „Diese Maßnahme hat eine ganz neue Qualität.” Es gehe im Rabet darum, „Angebote für junge Leute mit Lebensqualität für Ältere zu verbinden – als Schwerpunkt der Stadtteilentwicklung.”
So sollen im erweiterten Freizeittreff mit neuer Raumkonzeption (darunter erstmalig ein schallisolierter Bandprobenraum und ein Computerkabinett) Angebote für alle Generationen Platz finden. Ein Raum im Anbau kann auch von Vereinen gemietet werden.

Die Gesamtkosten des Umbaus betrugen 675.000 Euro (rund die Hälfte EU-Fördermittel, 237.000 Euro Bundesagentur für Arbeit, 110.000 Euro städtischer Eigenanteil). Per Vergabe-ABM wurden auf der Baustelle 11 Arbeiter für 9 Monate beschäftigt.

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Am 22. Januar 2005 öffnete der vom Jugendamt getragene Offene Freizeittreff Rabet wieder seine Pforten.

Bereits während der Umbauplanung von Park und Freizeittreff Rabet wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligt, um alle Bedürfnisse der künftigen Nutzer zu integrieren. Dazu gehört die Aktion „Check the Rabet“, in der Kinder und Jugendliche die Parkentwürfe prüften und ergänzten, ebenso wie die Vorbereitung der künftigen Nutzung des Offenen Freizeittreffs, der Begegnungsstätte für alle Generationen im Viertel sein soll.

Nachdem das Gebäude 2004 saniert und um einen Anbau erweitert wurde, organisierte das Jugendamt 2005 einen Gestaltungswettbewerb für eine rundum neue Fassade. Schüler der Gutenbergschule entschieden den Wettbewerb für sich und setzten ihre Vorschläge im September 2005 selbst um.

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Der Freizeittreff inmitten des Parks präsentiert sich seit 26. September 2005 als unverwechselbarer farbenfroher Blickfang und Orientierungspunkt im weiten Grün des Rabet. Als Begegnungsstätte und Veranstaltungsort, nicht zuletzt als Tagungsort des Forums Leipziger Osten, gehört er zum festen und unverzichtbaren Inventar des Stadtteils.

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Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt