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Grünes Band Wurzner Straße

Ansicht August 2010

Die Umgestaltung der Wurzner Straße bildet einen der drei Schwerpunkte des Stadtumbaus im Leipziger Osten. Beispielhaft soll hier durch Auflockerung der städtebaulichen Struktur – Gestaltung brach liegender Grundstücke und sinnvolle Rückbaumaßnahmen – ein attraktiveres Wohnumfeld entstehen.

Wichtigstes Ziel der Stadterneuerung ist dabei nicht der bloße Abbruch von Ruinen, sondern die nachhaltige Verbesserung der stadträumlichen Qualität. Dazu gehört vor allem die Umwandlung ungestalteter Brachen in öffentlich zugängliche Grünbereiche.

Unabhängig von den geförderten Maßnahmen des Vorhabens Grünes Band Wurzner Straße wird die stark sanierungsbedürftige Wurzner Straße selbst in mehreren Abschnitten ausgebaut: Straßenbau Wurzner Straße

Straßenzug vor Baubeginn
Grünfläche vor Umgestaltung

Das Vorhaben Grünes Band Wurzner Straße fußt auf dem Konzeptionellen Stadtteilplan Leipziger Osten von 2002 und dem eingeschlossenen Entwicklungskonzept Grünes Rietzschkeband, das auf die Schaffung einer neuen Stadtlandschaft mit einem gegenüber den benachbarten Quartieren deutlich höheren Freiflächenanteil zielt. Dabei entsteht jedoch kein einheitlicher Grünzug, sondern eine aufeinander abgestimmte Folge unterschiedlich gestalteter Stadt- und/oder Landschaftsräume.

Die vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung koordinierten stadtgestalterischen Aufgaben konzentrieren sich vor allem in zwei charakteristischen Bereichen, für die die planenden Landschaftsarchitekten die nicht unumstriittenen Begriffe „Dunkler Wald” und „Lichter Hain” prägten.

Die Gestaltung des Grünen Bandes beginnt im Frühjahr 2003 und wird im wesentlichen bis zum Frühsommer 2009 abgeschlossen; die Gestaltung einzelner Grundstücke zur Abrundung des Grünzuges erfolgt bis zum Frühjahr 2011.

Ansichten 2009

In Abstimmung mit den Schwerpunktvorhaben werden eine Reihe von Bau- und Ordnungsmaßnahmen verschiedener Grundstückseigentümer an der Wurzner Straße als Einzelprojekte gefördert.

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Rückbau & Nachfolgegestaltung

In Übereinstimmung mit dem jeweiligen Eigentümer erfolgen Rückbaumaßnahmen insbesondere bei

  • unsaniertem bzw. ruinösem Gebäudezustand,
  • vollständigem Leerstand,
  • Grundstückslagen inmitten einer inhomogenen Blockstruktur.

Brachflächen zu öffentlich nutzbaren Freiflächen

Gestaltet werden auf Grundlage einer Gestattungsvereinbarung mit dem Eigentümer für einen Zeitraum von ca. zehn Jahren und unter Einbeziehung bereits brach liegender Flächen:

  • weitgehend naturnahe Grünflächen gemäß Konzept „Dunkler Wald” und „Lichter Hain”,
  • abwechslungsreiche Aufenthalts- und Erholungsräume,
  • Flächen für verschiedene Freizeitaktivitäten.

Verbesserung des Wohnumfeldes

Erhöhung der Attraktivität vorhandener Wohnlagen durch

  • Entkernung von Blockinnenbereichen durch Abbruch ungenutzter Hinter- und Nebengebäude,
  • Innenhofbegrünung,
  • Baumaßnahmen an der Bauhülle (in begrenztem Umfang und vorrangig im Bereich zwischen Dresdner und Hermann-Liebmann-Straße).

Förderung der Bau- und Ordnungsmaßnahmen

Bau- und Ordnungsmaßnahmen im Programmgebiet Leipziger Osten können aus Mitteln des Bund-Länder-Programms Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt bzw. des Programms Stadtumbau Ost gefördert werden.
siehe Fördermöglichkeiten

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Koordinierung:
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
als Durchführungsbeauftragte der Stadt Leipzig, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW)

Kontakt:
DSK Büro Leipzig, Anna-Kuhnow-Str. 20, 04317 Leipzig
Tel. 0341 – 30 98 30, Fax 0341 – 3 09 83 48
heiko.boettcher@dsk-gmbh.de

IC-E InfoCenter Eisenbahnstr. 49, 04315 Leipzig
Tel. 0341 – 6 81 00 8-0, Fax 0341 – 6 81 00 8-19
info@leipziger-osten.de


Benachbarte Projekte
Stadtlandschaften Hermann-Liebmann-Straße 
Dornbergerstraße

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt