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Von der Feldstraße zum modernen Wohnquartier

Die vormalige Feldstraße (so benannt, weil sie vor der Erstbebauung dieses Gebietes um die Mitte des 19. Jh. durch freies Feld führte) gehört seit 1994 zu dem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet Reudnitz. Zahlreiche Baulücken, hoher Sanierungsbedarf an Straße und Gebäuden, vermüllte Brachflächen und verschiedentlich gewerbliche Nutzungen sowie einige Garagenhöfe prägen ihr ungeordnetes Erscheinungsbild.

Die vom Stadtrat beschlossenen und zuletzt 2003 konkretisierten Sanierungsziele weisen den Bereich um die Feldstraße / seit 01.04.2001 Anna-Kuhnow-Straße als Neuordnungsbereich aus. Sie sehen hierfür die Entwicklung eines Quartiers mit neuen, individuellen Wohnformen (Stadthäuser), einem hohen Grünanteil und nichtstörendem Gewerbe vor.

Aufgrund seiner Standortqualitäten (Innenstadtnähe, geringes Verkehrsaufkommen, gute Erreichbarkeit und Nahverkehrsanbindung, Grün) werden dem Gebiet trotz schwieriger Rahmenbedingungen positive Entwicklungschancen eingeräumt.

  

2003 wird ein Konzept zur Verlagerung der zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Gewerbeansiedlungen (Containerdienst, Schrotthandel, Spedition), anschließender Beräumung und Zwischenbegrünung erarbeitet.

Bis 2007 werden Gewerbebetriebe umgesiedelt, unterstützt durch das Amt für Wirtschaftsförderung (Ermittlung geeigneter neuer Standorte) sowie den Koordinator für Wirtschaft im Fördergebiet Leipziger Osten (Nutzung von Förderprogrammen). Vor Ort verbleibt in Nr. 22/24 ein Gewerbehof.

Betriebsgebäude und Ruinen werden unter Einsatz von Städtebaufördermitteln abgebrochen, Brachen beräumt und große Flächen bis zur endgültigen Bebauung vorübergehend begrünt.

 

 

  

Während ab Sommer 2008 an der Westseite der Straße die ersten vier Stadthäuser gebaut werden, beschließt der Stadtrat im Oktober 2008 die Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 314 „Anna-Kuhnow-Straße” zur städtebaulichen Neuordnung der fast zwei Hektar großen Brachfläche auf der östlichen Straßenseite. Der Vorentwurf wird im Herbst 2009 zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung freigegeben.

2009 beginnt die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Klinkerbaus Anna-Kuhnow-Straße 16-20, der einstmals einen Kunstverlag mit Druckerei beherbergte. Es entstehen zwölf Loftwohnungen sowie mehrere Büro- und Gewerbeeinheiten. 

2011 wird das erste Stadthaus an der Ostseite errichtet.

Bis Ende 2012 sind nahezu alle unmittelbar an die Straße grenzenden Baugrundstücke verkauft, die Arbeiten zum Komplettumbau des Straßenraumes abgeschlossen.
  

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