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Öffentliche Parks und Plätze tragen seit Jahrzehnten zur Lebensqualität und auch zur Aufwertung städtischer Quartiere bei. Sie steigern den Wohnwert, verbessern die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Stadtumland, sorgen für einen städtischen Freiflächenverbund und erfüllen Aufgaben bei der Schaffung von Freizeit- und Erholungsangeboten.
Dazu gehören im Leipziger Osten

  • der auf dem ehemaligen Gelände des Eilenburger Bahnhofs neu geschaffene Lene-Voigt-Park,
  • der schrittweise erweiterte Bernhardiplatz und natürlich
  • der Stadtteilpark Rabet, dessen Umbau und Erweiterung 2006/07 nach dreijähriger Bauzeit abgeschlossen wurde.

Trotzdem gibt es in vielen Wohnquartieren im Leipziger Osten noch immer zu wenig Grün, so dass eine Ergänzung der bestehenden Flächen von hoher Bedeutung ist. Diese Möglichkeiten eröffnen sich durch den Stadtumbauprozess, der im hier bereits an vielen Stellen erkennbar ist. So werden brach liegende private Flächen zeitlich befristet begrünt und erfahren eine Aufwertung. Dies strahlt als positiver Impuls auf das unmittelbare Wohnumfeld aus und ergänzt sinnvoll bereits bestehende Parks und Plätze.

Die öffentlich-rechtliche Gestattungsvereinbarung
Um möglichst effizient zur Aufwertung der Quartiere beizutragen, ist die Stadt Leipzig an einer engen Zusammenarbeit und an gemeinsamen Lösungen mit den Eigentümern von Baulücken interessiert. Mit einer Gestattungsvereinbarung zwischen Grundstückseigentümer und Stadt Leipzig werden ungenutzte, brachliegende Grundstücke für eine sinnvolle temporäre, öffentliche Zwischennutzung erschlossen.

So entsteht zusätzlicher Freiraum für große und kleine Parks, für Gärten, wohnungsnahe Freiflächen oder auch Parkplätze, die entscheidend zur Stabilisierung und Konsolidierung ganzer Wohnquartiere beitragen. Dabei ist es das Ziel, bei den größeren Projekten grundsätzlich eine Vernetzung der Freiräume zu erreichen (z. B. Grünes Rietzschkeband), um einerseits einen ökologischen Verbund herzustellen und andererseits grüne Wege zur Naherholung und zur Bewegung abseits der Straßen zu schaffen (z. B. Lene-Voigt-Park und Anger-Crottendorfer Bahnschneise).

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Freiräume für Bürgerträume – Flächenvermittlung in Leipzig
Das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) hat bereits 2005 eine Anlaufstelle eingerichtet, um zusammen mit Hauseigentümern, Wohnungsunternehmen und Quartiersbewohnern individuelle Lösungen für attraktive Zwischennutzungen auf den Weg zu bringen. Im Sinne der Mieterbindung wird dabei privates Engagement besonders unterstützt.

In Kooperation mit anderen Ämtern der Stadt übernimmt das ASW eine koordinierende und beratende Funktion, vermittelt Kontakte zwischen potenziellen Interessenten und Grundstückseigentümern und gibt Empfehlungen zu privatrechtlichen Vertragsvereinbarungen.

Auf Grundlage einer privatrechtlichen Vertragsvereinbarung regelt der Grundstückseigentümer gemeinsam mit dem Nutzer alle Rechte und Pflichten, die für die Revitalisierung eines brach gefallenen Grundstückes erforderlich sind. Gemeinsam mit der Stadt Leipzig koordiniert die lokale AGENDA 21 neben einem aktiven Erfahrungsaustausch insbesondere die Vernetzung von Akteuren auf Stadtteilebene.
Informationsmaterialien und Handlungsempfehlungen, z. B. zu den Themen

geben Eigentümern und Nutzern Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Interesse? – Ihr Ansprechpartner:
im Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung
Heiner Seufert, Tel. (0341) 123 - 54 96

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Die nachfolgend aufgeführten Gestaltungsbeispiele stellen nur eine Auswahl von Projekten dar, die im Leipziger Osten bisher realisiert worden sind. Weitere Beispiele werden folgen, um den Leipziger Osten als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort nachhaltig zu stärken.

Zum Herunterladen:
Faltblatt zum Thema Stadtumbau. Freiraum und neues Grün (PDF-File, ca. 230 kB)

Das bunte Mikado an der Eisenbahnstraße markierte bis 2006 ein kostenloses Parkplatzangebot. Weidenzäune bildeten einen grünen Rahmen während der Sommermonate. (2006/07 wurde dieses Gelände umgestaltet und in den Stadtteilpark Rabet integriert.)
  

 

Neues Grün auf alten Gleisen bietet der Reudnitzer Lene-Voigt-Park. Vielfältige Freizeitangebote schaffen neue Qualitäten im Stadtteil und laden zum Sport und zum Verweilen ein.
  

 

 


Petra, Karla und Heiner grasen auf der „grünen Spitze” am Rabet. Drei Wackelschafe sorgen für Abwechslung und Spaß auf der erneuerten Freifläche.
  

 

 

 


Der „Dunkle Wald” wächst entlang von Teilen der Wurzner Straße auf ehemals dicht bebauten Flächen heran. Schon in Kürze werden viele neu gepflanzte Bäume dem Straßenraum ein attraktiveres – grünes – Gesicht verleihen.
    

 


Die grüne Parzelle Rabet 52 schafft ein temporäres Kleinod im Leipziger Osten. Rosen und Sträucher bringen Farbe zwischen noch graue Gebäude. (Im Jahre 2008 wurden diese grauen Ruinen abgerissen. An ihrer Stelle entstehen demnächst moderne Stadthäuser.)
    

 

Der versteckte Garten kann in der Wurzner Straße 115a bei einem Spaziergang entdeckt werden. Sträucher und Gehölze bilden Räume und erlauben überraschende Blicke durchs Grün.

 

 



Die grüne Kreuzung im Leipziger Osten heißt Bernhardiplatz. Attraktive Wege werden von Bäumen, Sträuchern, Spielplätzen und Ruhebänken begleitet.

 

 

 


Ein Plätzchen für den Hund bietet sich in der Schulze-Delitzsch-Straße. Auf offenen Wiesen finden alle Vierbeiner genügend Platz zum Austoben.

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