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Grünes Rietzschkeband

„Dunkler Wald”, „Lichter Hain”, Hirschgehege?  – was nach einem Märchen klingt, steht im „Grünen Rietzschkeband” mit dem Rabet als Kernbereich als Metapher für den Stadtumbau im Leipziger Osten und ist vielleicht bald Wirklichkeit.

Im kooperativen Gutachterverfahren „Visionen für den Leipziger Osten” wurde der Vorschlag von Landschaftsarchitekten als wegweisend erkannt, in einem den Osten durchziehenden besonders brüchigen Band einen Stadtraum mit bildstarken Umbauprojekten und neuartigen Qualitäten zu entwickeln.
Das „Rietzschkeband” durchzieht den Leipziger Osten entlang der ehemaligen Rietzschkeniederung in zentraler Lage in Ost-West-Richtung. Es soll eine neue Stadtlandschaft mit einem gegenüber den benachbarten Quartieren deutlich höheren Freiflächenanteil bilden. Es wird jedoch kein einheitlicher Grünzug entstehen, sondern – wie verschiedene Zimmer einer Wohnung – eine sinnvoll aufeinander abgestimmte Folge von Räumen, die von parkartigen Grünflächen wie dem Rabet bis zu stärker baulich geprägten Bereichen z. B. in Schönefeld reichen.

Das Konzept basiert auf einem Wegenetz, das von auffällig inszenierten Gebäuden begleitet wird. Die Vision vom „Rietzschkeband” zeigte sich in einer Machbarkeitsstudie als umsetzbar und ist in den Konzeptionellen Stadtteilplan und die Maßnahmenplanung aus den Vorbereitenden Untersuchungen eingeflossen.

(Planautoren: bgmr Landschaftsarchitekten, Becker, Giseke, Mohren, Richard, Berlin)

Mehr Informationen:
Stadt Leipzig, Stadtplanungsamt, Susanne Keil
Telefon: (0341) 1 23-48 44
susanne.keil@leipzig.de

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt