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Parkbogen Ost

Vision und Vorhaben der Stadterneuerung im Leipziger Osten 

Am 18.01.2017 stimmten Leipzigs Stadträte einstimmig dem Masterplan Parkbogen Ost (PDF-File, ca. 9,1 MB) zu. (Beschlussvorlage und Anlagen als Sammeldokument, PDF-File, ca. 13,8 MB)

Das Großvorhaben ist auf einen Zeithorizont von etwa 25 Jahren ausgelegt. Am dritten bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 13. Mai 2017 steht das Großvorhaben im Zentrum der Veranstaltungen im Leipziger Osten.

Der Parkbogen Ost ist eine visionäre Idee, die aus bürgerschaftlichem Engagement hervorgeht. Die Idee: ein ca. 5 km langes Band aus Fuß- und Radwegen und Aktivflächen umschließt bogenförmig die Ortsteile des Leipziger Ostens. Kernstück dieses grünen Bandes ist der seit Dezember 2012 stillgelegte östliche S-Bahnbogen, der künftig als verbindendes Element der Ortsteile Reudnitz, Anger-Crottendorf, Stötteritz, Sellerhausen, Schönefeld und Zentrum Ost dienen soll.

Durch diese strukturgebende Wegeverbindung würden nicht nur die heterogenen Quartiere im Leipziger Osten, sondern auch Arbeitsstätten, Grünanlagen und besondere Baudenkmäler entlang der Strecke zueinander in Beziehung gesetzt. Der Leipziger Osten kann durch den Parkbogen Ost eine deutliche Aufwertung erfahren.


Unter der Marke Parkbogen Ost - einem raumgreifenden und strukturgebenden Projekt - werden zahlreiche Teilprojekte zusammengefasst. Im Einzelnen sind die Maßnahmen und Teilprojekte sehr heterogen, hinsichtlich Projektart und Entwicklungsstand ebenso wie in Bezug auf Betreiber- und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Bandbreite reicht dabei von Gründer- und Gewerbehöfen in Lokschuppen über eine Markthalle für Selbstgezogenes, einen Bauhof bis hin zu neuen Konzepten der Kleingärtner. Die Konkretisierung der möglichen Projekte erfolgt im Zuge der notwendigen Planungs- und Vorbereitungsprozesse gemäß beschlossenem Masterplan.

Ausgangspunkt

Im Jahr 2011 kündigte die Deutsche Bahn an, Teile des östlichen Bahnbogens mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels stillzulegen und setzte dies im Dezember 2012 auch um. In diesem Zusammenhang entstand aus der Bürgerschaft heraus der Vorschlag, die frei werdenden Flächen in Geh- und Radwege mit angegliederten Grünflächen umzuwandeln und so die noch weitgehend unentdeckten Ortsteile und Baudenkmäler des Industrie- und Bahnzeitalters im Leipziger Osten miteinander zu verknüpfen und einen nachhaltigen Entwicklungsimpuls für den Leipziger Osten zu schaffen.

Aus dieser Idee entstand das Projekt Parkbogen Ost. Es findet sich in den Zielstellungen übergreifender Entwicklungskonzepte sowie weiteren kommunalen Konzepten wie dem Radwegeplan wieder.

Ausgangspunkt

Im Jahr 2011 kündigte die Deutsche Bahn an, Teile des östlichen Bahnbogens mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels stillzulegen und setzte dies im Dezember 2012 auch um. In diesem Zusammenhang entstand aus der Bürgerschaft heraus der Vorschlag, die frei werdenden Flächen in Geh- und Radwege mit angegliederten Grünflächen umzuwandeln und so die noch weitgehend unentdeckten Ortsteile und Baudenkmäler des Industrie- und Bahnzeitalters im Leipziger Osten miteinander zu verknüpfen und einen nachhaltigen Entwicklungsimpuls für den Leipziger Osten zu schaffen.

Aus dieser Idee entstand das Projekt Parkbogen Ost. Es findet sich in den Zielstellungen übergreifender Entwicklungskonzepte sowie weiteren kommunalen Konzepten wie dem Radwegeplan wieder.

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Die Umsetzung des Projektes Parkbogen Ost wird im Arbeitsprogramm des Oberbürgermeisters bis 2020 neben seinen klimatischen Aspekten vor allem aufgrund seines Potenzials zur Aktivierung von Impulsprojekten als Kernaufgabe gesehen.

Umsetzungsschritte

Die Umsetzung des Masterplanes soll in drei Abschritten erfolgen.

  1. Südabschnitt – existiert bereits
    Der Parkbogen Ost beginnt am Johannisplatz und verläuft über den Lene-Voigt-Park und die Anger-Crottendorfer Bahnschneise nach Osten. Dieser Abschnitt ist in den Jahren seit 2000 bereits hergestellt worden, so dass nur noch Anpassungen erforderlich sind. (Teilerneuerung 2017)
  2. Ostabschnitt – Sellerhäuser Bogen – wird ab 2017/18 umgesetzt
    Hier verläuft der Parkbogen in Süd-Nord-Richtung größtenteils auf Dämmen, die von vier Brücken unterbrochen werden sowie auf dem Sellerhäuser Viadukt.
  3. Nordspange – Vision
    Perspektivisch soll der Parkbogen im weiteren Verlauf nach Westen zum Hauptbahnhof führen. Dabei sind grundsätzlich zwei Varianten denkbar, wobei notwendige Querungen bzw. Trassenverläufe in direkter Nachbarschaft von aktiven Bahntrassen zu berücksichtigen sind.

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Faltblatt Parkbogen Ost (PDF-File, ca. 3,6 MB)

Stand der Ideensammlung und vorbereitenden Planungen im Dezember 2015

 

 

 




 


Karte (Projektideen, Stand Dezember 2015, zum Herunterladen (JPEG, ca. 1,2 MB) 

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Gefördert aus:

  

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt