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Quartiersschule – Campus Ihmelsstraße

Der Leipziger Osten gehört als vielseitiges Viertel im Wandel zu den am stärksten wachsenden Stadtteilen Leipzigs. Auch für Familien wird er zunehmend attraktiver.

Idee der Quartiersschule

Am Standort Ihmels-/Wurzner/ Krönerstraße mit dem Gebäude der ehemaligen Hermann-Liebmann-Schule im Zentrum wird ein Campus geplant, zu dem eine 4-zügige Oberschule, ein 4-zügiges Gymnasium sowie nichtschulische öffentliche Einrichtungen gehören.

Das Bauvorhaben führt verschiedene Zielstellungen der Stadt zusammen: Dringend benötigte Schulkapazitäten entstehen. Die von Stadtteilakteuren seit Jahren geforderte Aufwertung der lokalen Bildungslandschaft wird möglich. Dem Schulcampus werden schrittweise weitere Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebote angegliedert.

Somit soll sich der zukünftige Campus im Unterschied zu klassischen Schulen stärker zum umgebenden Stadtteil öffnen, schulische mit außerschulischen Angeboten verknüpfen und damit wichtige Impulse für die Stadtteilentwicklung setzen.

Fragen & Antworten zum Entstehungsprozess des Campus Ihmelsstraße
 

Konzept & pädagogische Ausrichtung

Von Juni 2013 bis Februar 2014 wurde ein inhaltliches Konzept zur Quartiersschule erarbeitet; beteiligt waren Vertreter/-innen von Schulen, Vereinen, Institutionen, städtischen Fachämtern und externe Experten.

In Workshops und thematischen Arbeitsgruppen zu Themen wie pädagogische Ausrichtung, außerschulische Angebote, Nutzung als Quartierszentrum usw. füllten den Konzeptrahmen. Die inhaltlichen Ideen und Vorschläge wurden in gemeinsamen Runden wie z. B. dem Forum Leipziger Osten diskutiert und abgewogen. Die Visionen werden in fortlaufenden Beteiligungsveranstaltungen konkretisiert.

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Städtebauliches Gutachterverfahren


Von März bis Mai 2016 lief ein städtebauliches Gutachterverfahren, an dem sich acht fachlich erprobte Büros beteiligten. Eine Jury aus Preisrichtern und Sachpreisrichtern – darunter der Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, die Bürgermeisterin für Stadtentwicklung und Bau, weitere Vertreter aus Verwaltung und Stadtrat sowie externe Sachverständige – ermittelte den Entwurf des Büros RBZ Generalplanungsgesellschaft mit Storch Landschaftsarchitektur (beide Dresden) als einstimmigen Sieger. 

Ein erstes Modell zur Quartiersschule – Campus Ihmelsstraße wurde im November 2016 öffentlich vorgestellt, u. a. im Forum Leipziger Osten (siehe hier).

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Umsetzung

Die Planung der Oberschule und die städtebauliche Einordnung des Gesamtvorhabens sollen 2018 soweit abgeschlossen werden, dass noch im selben Jahr der Bau der Oberschule und der beiden 3-Feld-Sporthallen beginnen kann (1. Bauabschnitt). Die Eröffnung der Oberschule ist für 2021 geplant.
Das Gymnasium soll zeitnah daran anschließend seine Pforten öffnen können.

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Die Öffnung der Quartiersschule zum Stadtteil erfolgt im Zuge der schrittweisen Campusfertigstellung und wird sich nach und nach erweitern: Bereitstellung von Räumlichkeiten für Bildungsangebote außerhalb des schulischen Angebots sowie nichtschulische Aktivitäten. Die Quartiersschule begreift sich als Ort des lebenslangen Lernens und als öffentliches sozial-kommunikatives Quartierszentrum im Stadtteil.

Zum Herunterladen:
Faltblatt Campus Ihmelsstraße (PDF-File, ca. 6,2 MB)



Das Projekt Quartiersschule – Campus Ihmelsstraße ist ein Leitprojekt des Stadtteilentwicklungskonzeptes Leipziger Osten sowie ein gesamtstädtisches Zukunftsprojekt des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Leipzig 2020.
 

Das Projekt soll gefördert werden aus Mitteln des Bund-Länder-Programmms Soziale Stadt und des vom Bundesbauministerium für 2017-20 aufgelegten Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier”.

  

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt