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Entwicklung Areal Ostwache/Grundschule Anger-Crottendorf

Luftbild des zu entwickelnden Arels

In Anger-Crottendorf sind im Areal zwischen Gregor-Fuchs-Straße und Theodor-Neubauer-Straße verschiedene Maßnahmen in Planung, die bis 2028 umgesetzt werden sollen. Diese umfassen u.a. einen Schulneubau, die Entwicklung des Geländes der alten Ostwache und den Bau des Parkbogen Ost. Auf dieser Seite sammeln wir die Informationen zu diesesn Maßnahmen. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Nach einer ersten Dialogveranstaltung im März 2021 zu den Maßnahmen wird es eine zweite Veranstaltung im Mai geben. Diese soll voraussichtlichtlich als Hybridveranstaltung vor ort und online stattfinden.

Auftaktveranstaltung zur Aktiven Bürgerwerkstatt zur Gestaltung des „Polygraphplatzes“

Der Polygraphplatz zwischen der Alten Feuerwache und der ehemaligen Karl-Krause-Fabrik in Anger-Crottendorf soll umgestaltet werden. Bürger:innen aus Anger-Crottendorf sind herzlich dazu eingeladen sich bei dem mehrstufigen Prozess mit Ihren Ideen und Gedanken einzubringen!

Am 18. September, 16-18 Uhr findet im Rahmen des Herbstfestes des Ostwache Leipzig e.V. auf dem Gelände der Alten Feuerwache die Auftaktveranstaltung der Aktiven Bürgerwerkstatt statt. Das Thema ist an diesem Tag Mobilität im Stadtteil.

In weiteren Workshops und Beteiligungsformaten sollen Themen wie die Nutzung des öffentlichen Raums, Partizipation/Inklusion/Integration und Klimawandel in der Stadt bearbeitet werden.

Die Ergebnisse aus den Workshops und Beteiligungsformaten fließen in einen Planungswettbewerb zur Gestaltung des „Polygraphplatz ein. Die Bürgerschaft kann hier den Platz zusammen mit Planungsbüros entwickeln.

Dialogveranstaltung zur Entwicklung des Stadtteils Anger-Crottendorf bis 2028

Am 03. März 2021 fand eine digitale Dialogveranstaltung zur Entwicklung des Stadtteils Anger-Crottendorf bis 2028 mit 100 Mitwirkenden statt. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier in diesem PDF: Zusammenfassung Bürgerinformationsveranstaltung Anger-Crottendorf_3.3.21_aktuell.pdf

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Fragen der Teilnehmenden beantwortet die fragen und Antworten sind hier zusammengefasst:

Wie hoch ist der Bedarf für den Bau einer Grundschule in Anger-Crottendorf?
Aktuell besteht ein deutlicher Mehrbedarf an Schulplätzen im Grundschulbereich. Gemäß Schulentwicklungsplanung 2019 besteht für den gemeinsamen Schulbezirk Südost 2 (SO2) ein zusätzlicher Bedarf an 16 Klassen für bis zu 448 Schülerinnen und Schüler. Die vorhandenen Schulstandorte (Ernst-Pinkert Schule und 74. Schule) werden in ihrer Kapazität bereits bis zum maximal möglichen erweitert. Daher ist ein ergänzender dritter Grundschulstandort im gemeinsamen Schulbezirk SO2 erforderlich. Hierbei wird entsprechend dem Bedarf eine zusätzliche Kapazität für 448 Schülerinnen und Schüler geschaffen.


Warum wurde der Standort an der Gregor-Fuchs-Straße für den Neubau der Grundschule gewählt?
Mehrere Areale, darunter auch Vorschläge aus der Bürgerschaft, wurden hinsichtlich ihrer Eignung für einen Schulneubau überprüft. Dabei wurden die Kriterien Größe, Preis, Lage zum Bedarfsraum, Erreichbarkeit und Eigentumsverhältnisse in die Betrachtungen einbezogen. Dabei erfüllen im gemeinsamen Schulbezirk Südost2 (SO2) nur die Flächen an der Gregor-Fuchs-Straße sowie der Döbelner Straße (Stötteritz) alle Anforderungen an einen neuen Schulstandort.


In welchem Zeitraum soll die Schule gebaut werden?
Der Planungsbeginn ist für 2022 angesetzt. 2023 soll der Baubeschluss erfolgen. Der Bau soll 2025 beginnen. Die Inbetriebnahme ist zum Schuljahresbeginn 2027 geplant.


Von wo aus soll der Hauptzugang zur Grundschule erfolgen?
Der Hauptzugang zur Schule soll von Süden her, als über die Theodor-Neubauer-Straße erfolgen. Genaueres dazu wird im Laufe der jetzt folgenden Planungen festgelegt.


Müssen die Garagen dafür weichen?
Ja, die Flächen der beiden Garagenhöfe an der Gregor-Fuchs-Straße werden für das Schulgelände benötigt.



Wann enden die Verträge?
Die Verträge für die Garagenhöfe enden voraussichtlich zum 31.12.2023. Die Garagennutzer werden dazu vom Liegenschaftsamt unter Wahrung der Kündigungsfrist kontaktiert.


Werden die Garagenbesitzer für den Verlust ihrer Garage von der Stadt entschädigt?
Die bestehenden Pachtverträge sehen vor, dass im Fall einer Kündigung durch die Stadt Leipzig, die Eigentümerin dieser Flächen ist, die Grundstücke baufrei übergeben werden müssen. Die Verantwortung für den Abbruch der Garagen liegt daher bei den derzeitigen Pächtern. Aufgrund dieser Rechtslage ist kein finanzieller Zuschuss für die derzeitigen Pächter vorgesehen.


Was tut die Stadt Leipzig, um ausreichende Lösungen für das Parken im Wohngebiet zu schaffen?
Die Stadt Leipzig ist nicht verpflichtet, Angebote zum Abstellen privater Kfz im öffentlichen Raum zu schaffen. Dennoch bemüht sich die Stadt Leipzig in Abstimmung mit privaten Investoren darum, dass künftig neben den bestehenden Abstellmöglichkeiten auch private ggf. mehrgeschossige Parkplatzanlagen geschaffen werden. Dazu müssen Kosten und Nachfrage im Einklang stehen. Es wird davon ausgegangen, dass bei zunehmendem Parkdruck auch der Bedarf nach kostenpflichtigen Abstellmöglichkeiten wachsen wird. Es ist jedoch nicht vorgesehen, das Abstellen von privaten Kfz mit öffentlichen Steuergeldern zu subventionieren.


Welche Entwicklungen des öffentlichen Nahverkehrs sind in Anger-Crottendorf geplant?
Die zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig sieht einen langfristigen Streckenneubau der Straßenbahn nach Mölkau in einer Variante über die Gregor-Fuchs-Straße vor. Mittelfristig wird die Einführung einer Buslinie über die Gregor-Fuchs-Straße geprüft.


Was passiert mit dem Gebäude der bisherigen Feuerwache? Kann dieses Gebäude auch für eine Grundschule umgebaut werden?
Die Umnutzung dieses Gebäudes für die Mitnutzung der geplanten Grundschule wurde geprüft. Diese wurde aber verworfen, da der bauliche und damit der finanzielle Aufwand, um die für die Grundschule nötigen Anforderungen zu erfüllen, erheblich größer wäre als bei einem Neubau.

Für die weitere Nutzung des Gebäudes wird die Stadt Leipzig eine Ausschreibung zu einer sogenannten Konzeptvergabe durchführen. Dabei soll ein langfristiger Nutzer gefunden werden, der das Gebäude im Sinne eines Nachbarschaftszentrums unter Einbeziehung von stadtteilorientiertem Gewerbe entwickelt und betreibt. Bisher wird ein kleiner Teil des Gebäudes bereits durch den Verein Ostwache Leipzig e.V. genutzt, der das Ziel verfolgt ein entsprechendes Betreiberkonzept weiterzuentwickeln und einzureichen.
Es wird angestrebt, dass eine enge Verzahnung der Nutzungen zwischen der Grundschule und dem Nachbarschaftszentrum entsteht.


Was ist der aktuelle Stand der Realisierung des Parkbogen Ost?
Die Umsetzung der einzelnen Teilprojekte wie die Sanierung der Brücke in der Theodor-Neubauer-Straße, die Verwirklichung des ersten Bauabschnitts für den Sellerhäuser Bogen und die Umgestaltung des Platzes vor der Ostwache (Polygraphplatz) ist bis 2024 geplant. Um die Bürger in die Gestaltung des Polygraphplatzes einzubeziehen, ist für 2023 ein Wettbewerb geplant.

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt