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Lokales Kapital für soziale Zwecke 2003-2008

Das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ ist ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds.

Ziel des Programmes ist es, Kleinprojekte zu ermöglichen, die zur Förderung lokaler Beschäftigung beitragen. Das Programm richtet sich vorrangig an Menschen, denen Arbeitslosigkeit und gesellschaftliche Isolierung drohen oder die bereits davon betroffen sind.

Zielgruppen, die mit diesem Programm unterstützt werden können:
sozial benachteiligte Jugendliche, behinderte Menschen, Aussiedler, Migranten, Alleinerziehende, Berufsrückkehrer/-wiedereinsteiger, Langzeitarbeitslose, Wohnungslose, suchtmittelabhängige Menschen, straffällige Menschen.

Schwerpunkte des Förderprogrammes sind:

  • die Unterstützung einzelner Aktionen zur Förderung der beruflichen Eingliederung,
  • die Unterstützung von Organisationen und Netzen, die sich für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen einsetzen,
  • die Unterstützung bei Existenzgründung und bei Gründung von sozialen Betrieben.

Leipzig hat sich im Jahre 2003 mit seinem Soziale-Stadt-Programmgebiet Leipziger Osten um dieses Förderprogramm beworben, den Zuschlag erhalten und von 2004 bis 2008 insgesamt 62 Mikroprojekte gefördert.

Zum Herunterladen:
Dokumentationen und Evaluationsberichte der einzelnen Förderzeiträume

Filmische Impressionen von der Abschlussveranstaltung
am 28. Juni 2008:

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Zum Verfahren

Jedes Mikroprojekt kann mit maximal 10.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen inhaltlich abgeschlossen sein und dürfen vor Vertragsabschluss noch nicht begonnen haben. Förderfähig sind Sach-, Honorar- und Personalkosten.

Träger solcher Mikroprojekte können z. B. Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, Kirchgemeinden, örtliche Unternehmen, aber auch Einzelpersonen sein. Die Fördermittel werden auf der Basis des Erstattungsprinzips ausgereicht.

Zur Förderung eingereichte Mikroprojekte werden dem Begleitausschuss vorgestellt. Diesem gehören Vertreter lokaler Akteure, verschiedener Ämter, von Stadtteil- und Quartiersmanagement an. Er entscheidet über die Auswahl der Mikroprojekte und ihre Förderfähigkeit.

Die Rolle der (vom Fördermittelgeber geforderten) Lokalen Koordinierungsstelle innerhalb der Stadtverwaltung hat das Jugendamt übernommen, das in enger Kooperation mit anderen Ämtern und den Akteuren vor Ort die Umsetzung des Programms koordiniert.

Nähere Informationen:
Stadt Leipzig, Jugendamt
Lokale Koordinierungsstelle
Petra Burger      
Naumburger Straße 26   
04229 Leipzig
Tel.: 0341/1 23-44 81
petra.burger@leipzig.de

Weitere Informationen zum Programm Lokales Kapital für soziale Zwecke

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Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt