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Verfügungsfonds Gesundheit

Projektbeispiele

Um gesundheitsförderliche Aktionen und (Mikro-)Projekte in Leipziger Stadtteilen, Kitas und Schulen zu unterstützen, steht der Koordinierungsstelle kommunale Gesundheit ein „Verfügungsfonds Gesundheit“ aus Mitteln verschiedener Krankenkassen zur Verfügung.

Antragsberechtigte
Anträge können durch Vereine, aber auch durch Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Jugendclubs o. ä. gestellt werden.

Förderrichtlinie und -kriterien
Die Finanzierung von Aktionen und (Mikro-)Projekten erfolgt nach den Bestimmungen des aktuellen „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbands zur Umsetzung von § 20 SGB V. Alle folgenden grundlegenden Kriterien müssen daher erfüllt sein:

  • a)    Handlungsbedarfe werden möglichst unter aktiver, kontinuierlicher Beteiligung auch sozial benachteiligter Zielgruppen im Stadtteil ermittelt sowie Projektideen gemeinsam geplant und umgesetzt (Partizipation).
  • b)    Die geplanten Aktivitäten stärken die Handlungsfähigkeit der Einzelnen, damit diese ihre gesundheitlichen Lebensbedingungen gestalten können (Autonomie und Empowerment).
  • c)    Es werden sowohl die Rahmenbedingungen (Verhältnisse) im Setting verbessert, als auch Einzelnen gesundheitsbezogene Fähigkeiten und Kenntnissen (Verhalten) vermittelt (Kombination verhältnis- und verhaltensbezogener Maßnahmen).
  • d)    Durch Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Organisationen werden Strukturen für gesundheitsförderliche Lebenswelten geschaffen und verstetigt (Nachhaltige Verankerung).

Unterstützungsspektrum
Aus dem Verfügungsfonds Gesundheit können insbesondere folgende Inhalte gefördert werden:

  • Bedarfsermittlung und Zielentwicklung
  • Beratung zur Umgestaltung von Verhältnissen
  • Schulung von Multiplikatoren
  • Planung und Umsetzung verhaltenspräventiver Maßnahmen (z. B. in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Sucht, Training sozial-emotionaler Kompetenzen)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Vernetzung mit anderen Einrichtungen

Ausschlusskriterien
Von der Förderung ausgeschlossen sind u. a.:

  • Aktivitäten, die zu den Pflichtaufgaben anderer Akteure gehören (z. B. Kommunale Pflichtaufgaben)
  • Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar, technische Hilfsmittel etc.
  • Ausschließlich öffentlichkeitsorientierte Aktionen, Informationsstände
  • Regelfinanzierung von auf Dauer angelegter Stellen

Beratung und Antrag
Die Koordinierungsstelle verwaltet den Fonds und berät gern bereits vor Antragstellung zu ersten Ideen und der Projektentwicklung. Alle, die eine Antragstellung in Erwägung ziehen, sollten möglichst zunächst mit ihrer Idee die Beratung von Ulrike Leistner oder Ralf Elsässer vom Quartiersmanagement nutzen; das kann das Prozedere der Antragstellung vereinfachen.

Bitte füllen Sie das Antragsformular vollständig aus.
Beachten Sie bitte das Merkblatt zum Verfügungsfonds Gesundheit.
 

Projektbeispiele aus dem Leipziger Osten

Kontakt:   
Koordinierungsstelle kommunale Gesundheit
Ulrike Leistner
Stadt Leipzig, Gesundheitsamt
Friedrich-Ebert-Str. 19a, 04109 Leipzig
Tel. (0341) 123-6787, Fax (0341) 123-6805
ulrike.leistner@leipzig.de
oder
Quartiersmanagement Leipziger Osten, Ralf Elsässer, Info-Center Eisenbahnstraße 49, Tel.: 35 13 79 13, qm@leipziger-osten.de

 
Faltblatt zur Koordinierungsstelle kommunale Gesundheit (PDF, ca. 313 kB)

Der Verfügungsfonds Gesundheit wird derzeit gefördert von:     

     

    

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt