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Neugestaltung Anna-Kuhnow-Straße

Projektlaufzeit: 2010 bis 2013
Baustart: Februar 2012

Die Anna-Kuhnow-Straße in Reudnitz verbindet die Dresdner Straße mit dem Täubchenweg.
Lange Zeit bestimmten Baulücken, ungeordnete Brachen und Ruinen das Bild beiderseits der früheren Feldstraße. Die Straße selbst geriet in einen desolaten Zustand (unebenes Pflaster mit Rutschgefahr und starker Lärmbelästigung; zu schmale und sehr unterschiedlich gepflasterte Gehwege mit teils erheblichen Unebenheiten; abgekippte Borde). 

Der vollständige grundhafte Neubau der Straße ermöglicht, dass hier auf rund zwei Hektar ein innenstadtnahes und stark durchgrüntes Wohnquartier neu entstehen kann, das auf die gesamte Umgebung ausstrahlt.

Anna-Kuhnow-Straße – ein neues Wohnviertel entsteht

Die neu geordnete, 285 m lange Anliegerstraße, die durch Grünstreifen mit Bäumen geprägt ist und die beidseitige Gehwege sowie Stellplätze und moderne Beleuchtung erhält, stellt außerdem eine direkte attraktive Verbindung zwischen den großen Parkanlagen im Stadtteil her: im Norden zu Bernhardiplatz und Stadtteilpark Rabet, im Süden zu Reudnitzer Park und Lene-Voigt-Park.
Der Straßenquerschnitt wird in seiner Gesamtbreite von max. 11,50 m neu aufgeteilt.

Vor der Neugestaltung (2006 / 2010):

  

Ziel:  Die neue Anna-Kuhnow-Straße wird dazu beitragen, die ersten Erfolge zur Ansiedlung neuer Anwohner – ab 2008 – im Rahmen von Selbstnutzerprojekten (Stadthäuser und Lofts) zu verstetigen und damit eine weitere innerstädtische Brachfläche neu zu nutzen. Insbesondere für Familien mit Kindern entsteht hier ein attraktiver innenstadtnaher Wohnstandort. Die Gestaltung des Straßenraumes erhöht die Attraktivität des Viertels und verbessert die Lebensqualität im Stadtteil durch einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung öffentlicher Grünflächen.

Das neue Straßenbild:

  • Fahrbahn, 5,00 m breit
  • östliche Straßenseite: Stellflächen, Zufahrten und 16 Baumscheiben (Feldahorn) - ca. 2,00 m breit
  • Gehwege:
    Westseite - 2,00 m breit, vorhandene Granitkrustenplatten
    Ostseite - 2,50 m breit, natursteinähnliche Betonplatten
    jeweils beidseitig mit Mosaikpflaster eingefasst
  • Stellflächen und Zufahrtsbereiche mit vorhandenem Kupferschlackenpflaster; Ausfahrten im Bereich der Gehwege mit Granitkleinpflaster
  • erneuerte Straßenbeleuchtung - 8 Stahlmasten mit einer Mastaufsatzleuchte, auf der östlichen Straßenseite angeordnet

Anwohnerinformation:  Zum Abschluss der Bürgerbeteiligung zum Bauvorhaben wurden am 02.11.2011 aktuelle und künftige Grundstückseigentümer und Anwohner zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung am Sitz der DSK (Anna-Kuhnow-Str. 20) eingeladen.

Baugeschehen

  

Vorm Straßenbau wird ab Februar 2012 die vorhandene Trinkwasser- und  Abwasserleitung durch die KWL GmbH über die gesamte Länge ausgewechselt. Aufgrund der vorgesehenen Baumpflanzungen sind umfangreiche Leitungsum- und -neuverlegungen erforderlich.

 
 

Am 14. Mai 2012 beginnen die Straßenbauarbeiten im eigentlichen Sinne. Erster Schritt: Aufnahme des Kupferschlackenpflasters.

 

 

  

 
Anfang Juli ist bereits deutlich die neue Gestalt der östlichen Straßenseite erkennbar: Baumstandorte, Natursteinplatten des Gehweges, Grundstückszufahrten und die Einmündung des zukünftig vom Grundstücksentwickler zu bauenden Brommeweges.

  

In der zweiten Augusthälfte 2012 befindet sich das Baugeschehen auf dem Endspurt. Bis Monatsende soll das Wesentliche erledigt sein.

 

 

 
  

  

Die neue Anna-Kuhnow-Straße

Bis zum 15. September 2012 ist der Straßenbau im wesentlichen abgeschlossen, die neue Anna-Kuhnow-Straße für den Verkehr frei gegeben. Nur die Straßenbäume fehlen jetzt noch.

  

 

Kontakt / Informationen:
Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, Heiner Seufert
Prager Str. 118-136, 04317 Leipzig
Tel. (0341) 1 23-54 96, heiner.seufert@leipzig.de

Zum Herunterladen:
Faltblatt zum Projekt Neugestaltung der Anna-Kuhnow-Straße (PDF-File, ca. 535 kB)

 

Das Projekt wird im Auftrag der Stadt Leipzig (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung in Kooperation mit Verkehrs- und Tiefbauamt sowie Amt für Stadtgrün und Gewässer) realisiert und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 430.000 Euro gefördert.

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt