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Lokale Beschäftigungsentwicklung

Das Projekt Lokale Beschäftigungsentwicklung arbeitete von Mai 2003 bis März 2009 und war eingebettet in das Integrierte Handlungskonzept für den Leipziger Osten. Es übernahm Aufgaben der stadtteilbezogenen Arbeitsmarktpolitik in enger Zusammenarbeit mit der Programmsteuerung Soziale Stadt/Stadtteilmanagement sowie dem Koordinator Wirtschaft.

Die Beauftragte für Beschäftigungsentwicklung bot für die Arbeitsmarktakteure im Stadtteil zielgruppenorientierte allgemeine und einzelfallbezogene Informations-, Beratungs- und Serviceleistungen. Dazu gehörten insbesondere:

  • Recherche und Beantragung öffentlicher Fördermittel,
  • bedarfsgerechte, stadträumlich ausgerichtete Projekt- und Maßnahmenentwicklung,
  • Unterstützung von Neuansiedlungen im Fördergebiet,
  • Unterstützung bei der Gründung einer Selbständigkeit oder einer sozialen Unternehmung im Stadtteil sowie
  • die Vermittlung ehrenamtlicher Arbeit.

Eine Neuausrichtung des Projekts nach einer internen Evaluierung fokussierte seit 2006 neben dem personenbezogenen Ansatz vor allem die Unternehmen der lokalen Ökonomie (1. Arbeitsmarkt).

Die lokal ansässigen Unternehmen, aber auch ansiedlungsinteressierte Unternehmer/-innen wurden zu Fragen der Personalgewinnung, -auswahl und -entwicklung (einschließlich Aus- und Weiterbildung beraten.

Gründungswillige aus dem Stadtteil fanden Unterstützung in allen Fragen, die die Existenzgründung oder berufliche Selbständigkeit betreffen. So konnten sie z. B. ein Coaching von der Gründungsidee bis zum Businessplan in Anspruch nehmen. Auch nach der Gründung wurde – in enger Zusammenarbeit mit dem Koordinator Wirtschaft – zur Existenzsicherung beraten. Im Einzelfall wurden zu fachspezifischen Fragen Kontakte zu Expert/-innen vermittelt.

Für Träger von Beschäftigungsmaßnahmen und Maßnahmen der beruflichen Bildung lagen die wesentlichen Vorteile in einer Beratung zu Fragen von Projektentwicklungen, insbesondere hinsichtlich der stadtteilbezogenen Bedarfe, der Zielgruppen sowie in einer Empfehlung möglicher Kooperationspartner/-innen.

Als einer wesentlichen Zielgruppe wurde den Stadtteilbewohner/-innen ein Spektrum an Beratungs- und Unterstützungsleistungen geboten:
Für Beschäftigungslose im Quartier standen die Reintegration in den Arbeitsmarkt im Vordergrund; dazu dienten z. B. Berufswegeplanung, Bildungsberatung oder eine unmittelbare Unterstützung im Bewerbungsprozess.
Für Jugendliche im Quartier waren besonders Angebote zur beruflichen Orientierung und zum Übergang von der Schule in den Beruf interessant. Hier wurden individuelle Informationen über schulische und betriebliche Ausbildungsberufe und über Möglichkeiten zur Erkundung der Berufs- und Arbeitswelt (Praktika) gegeben.

Die nicht unbedeutende Gruppe der an ehrenamtlicher Arbeit interessierten Personen sowie die Vereine und Initiativen aus dem Stadtteil profitierten von der Vermittlung von Angeboten und Akteuren/Interessenten sowie der Fördermittel- und Finanzierungsberatung im Anschluss an Regelförderungen.

Zum Herunterladen:
Faltblatt zum Projekt Lokale Beschäftigungsentwicklung
Arbeit & Beschäftigung im Leipziger Osten (PDF-File, ca. 124 kB)

 

Das Projekt wurde aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt finanziert und war im Netzwerk der Akteure im Stadtteil ein fester, verlässlicher Anker. Die umfangreichen Kooperationen im Programmgebiet und darüber hinaus in die Stadt/Region (v. a. Arbeitsagentur, ARGE) wirkten ziel- und ergebnisorientiert in die integrierte Stadtteilarbeit zurück. Alle Beratungsangebote wurden sehr stark nachgefragt.

Die erfolgreiche Arbeit der lokalen Beschäftigungsentwicklung wird seit März 2009 im Rahmen des neuen Projektes OstWerkStadt, Bereich Werkstadt Arbeit, fortentwickelt.

 

Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt