
PHILOs – Prävention, Hilfe & Initiative im Leipziger Osten
Projektlaufzeit:
September 2009 bis Dezember 2012
Mit dem Aktionsbündnis Sicherheit im Leipziger Osten existiert ein tragfähiges Arbeitsgremium, in dessen Rahmen soziale und sozialräumliche Fragen und Probleme vor dem Hintergrund der im Stadtteil befindlichen Drogenszene aufgegriffen, diskutiert und bearbeitet werden. – Die Besonderheit dieses Kooperationsbündnisses liegt in seiner bereichs- und institutionenübergreifenden Zusammensetzung sowie in der Einbeziehung ehrenamtlich arbeitender Initiativen im Stadtteil.
Ziel des Projektes PHILOs ist es, Initiativen, Vereine und gemeinsame Projekte des Aktionsbündnisses im Rahmen der Umsetzung seines Aktionsprogrammes zur Verbesserung des Hilfesystems und der Erhöhung der Sicherheit im Leipziger Osten zu unterstützen, tragfähige und belastbare Arbeitsbeziehungen zu entwickeln und auszubauen.
Die Einbindung neuer Partner konzentriert sich auf solche Projekte und Initiativen, die die Arbeit mit Konsumenten von (illegalen wie legalen) Drogen anstreben bzw. bereits leisten oder die sich mit daraus resultierenden Problemen (wie des beeinträchtigten SIcherheitsgefühls der AnwohnerInnen oder der Integration von MigrantInnen) beschäftigen.
Der Ausbau tragfähiger Kooperationsbeziehungen und Vernetzungen zwischen bereits vorhandenen und neu zu etablierenden Unterstützungsangeboten erhöht die Chance, die vorhandenen positiven Entwicklungen im Stadtteil zu verstetigen.
Dabei gilt es, noch vorhandene Probleme und Schwierigkeiten mit bereits aktiven bzw. potenziellen Partnern zu überwinden und Synergieeffekte nachhaltig zu nutzen.
Das schließt die entschiedene Weiterentwicklung effektiver und belastbarer Arbeitsbündnisse mit der Polizei und der Justiz, den Schulen, dem Gesundheits-, Sozial- und Jugendamt, der Suchtkrankenhilfe, der Agentur für Arbeit wie auch den Gewerbetreibenden und deren Kunden sowie den Anwohnern ein.
Langfristig soll unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Wohnbevölkerung die sozialräumliche Qualität weiter verbessert werden.
Arbeitsschritte und Vorhaben:
- Unterstützung der Akteure des Aktionsbündnisses bei ihrer Selbstorganisation (z. B. Händlerstammtische, auch interkulturell)
- Koordinierung der Arbeit des Aktionsbündnisses, Organisation von Netzwerktreffen und Aktionen
- Koordinierung, Begleitung und Unterstützung der Maßnahmen des Aktionsprogramms zur Verbesserung des Hilfesystems und der Erhöhung der Sicherheit im Leipziger Osten
- Fortschreibung des Aktionsprogramms in Abstimmung mit dem Integrierten Handlungskonzept für den Leipziger Osten
- Herstellung bzw. Intensivierung des (auch interkulturellen) Dialogs im Stadtteil
- Organisation zielgruppenspezifischer Informationsveranstaltungen zu Drogenkonsum und zum Umgang mit dessen Begleiterscheinungen im Alltag
- Erarbeitung zielgruppenspezifischer Informationsmaterialien (Flyer, Plakate u. ä.)
- Lobbyarbeit zur Aufrechterhaltung bestehender, für den Stadtteil unabdingbarer Hilfeangebote
Ansprechpartnerinnen:
Gabriele Gabriel & Sabine Kurtzke
Kontakt / Informationen:
philos@leipziger-osten.de
oder über IC-E, Eisenbahnstr. 49, 04315 Leipzig, Tel. (0341) 6 81 00 80
Sprechzeiten:
ab Januar 2010 nach Vereinbarung
im IC-E InfoCenter Eisenbahnstraße 49
Zum Herunterladen:
Faltblatt zum Projekt PHILOs (PDF-File, ca. 766 kB)
Dieses Projekt wird im Auftrag der Stadt Leipzig (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung in Kooperation mit Gesundheitsamt – Suchtbeauftragte der Stadt Leipzig) realisiert und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
