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16. Schule Leipzig-Volkmarsdorf – Aufwertung des Schulhofs

Der Schulhof der 16. Schule, Mittelschule der Stadt Leipzig, in der Volkmarsdorfer Konradstr. 67 wurde im Jahre 1990 gestaltet. Sein Bauzustand, unansehnliche Vegetationsflächen, seine Ausstattung und das Angebot an Betätigungsmöglichkeiten entsprachen nicht mehr den Erfordernissen der aktuellen Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler der 16. Mittelschule für Unterrichts-, Pausen- sowie Sport- und Freizeitgestaltung.
Daher begann 2008 die Modernisierung und Neugestaltung des Schulhofs.

Die neu zu gestaltende Fläche in Hof und Vorgarten betrug ca. 1.650 m². Davon sollten (gepflasterte bzw. bepflanzte) Teilflächen erhalten bzw. der Gestaltung angepasst werden.

Schülerprojekt 2008

Während ihrer Schülerprojekttage im Februar 2008 – im Rahmen des Mikroprojekts „Das will ich wissen – Schulhofgestaltung mit Schülern” (gefördert aus dem Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“) – erarbeiteten Schülerinnen und Schüler eigene Vorschläge, wie ihr neuer Schulhof aussehen sollte. (Dokumentation des Mikroprojekts)

Nach öffentlicher Präsentation und Diskussion der Gestaltungsideen arbeitete das mit der Planung beauftragte Leipziger Büro Spiel.Raum.Planung einige der Vorschläge in seine Ausführungsplanung ein.

Bereits im Mai/Juni 2008 verwirklichten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Mikroprojekts „Das will ich wissen – ...” erste Elemente der Schulhofneugestaltung (mehrere Sitzbänke im Hof).

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Baugeschehen Dezember 2008 bis April 2009

Mitte Dezember 2008 begannen die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Schulhofes, der am 20. April 2009 feierlich eingeweiht wurde.

  • Zentrales Gestaltungselement (südlich der bestehenden, nunmehr großflächig mit Rankpflanzen begrünten Beton-Elementemauer zum Nachbargrundstück) stellt eine knapp neun Meter lange hölzerne Couch unter einer Pergola dar. Diese Riesencouch, ein überdimensioniertes Sitzmöbel zum Lümmeln für eine ganze Klasse, bildet zusammen mit weiteren Sitzgruppen sowie Bänken den Rückzugs- und Ruhebereich, den sich die Schüler wünschten.
  • Die bestehende Betonpflasterdecke im Wurzelbereich und Umfeld der großen Platane sowie die alte Treppenanlage wurden abgebrochen.
  • Im östlichen Hofbereich entstand ein Spielbereich mit Spritzbeton-Kletterfelsen und einem Kletter(spinnen)netz aus Seil, die in eine Fallschutzfläche integriert sind. Verschiedene Betonsitzblöcke dienen als Einfassung dieser Fläche und zur Überwindung der Höhendifferenz zum Hof.

       

  • Im östlichen Grenzbereich markiert ein kleiner Weg aus Betonplatten eine mögliche zukünftige Wegeverbindung zu angrenzenden Flächen.
  • Im westlichen Hofteil befinden sich eine Weitsprunggrube sowie eine beschichtete Laufbahn. Hier wurden ein 4 m hoher Ballfangzaun als Begrenzung zur Konradstraße und ein Streetballkorb aufgestellt.
  • Darüber hinaus wurden der Vorgarten zur Konradstraße – ein gestalterischer Schwerpunkt – und die gesamte Bepflanzung des Geländes in die Umgestaltung einbezogen, Gehölze ausgelichtet, Wildwuchs entfernt, zusätzliche Bäume und Sträucher gesetzt.
  • Für Unterrichtszwecke entstand im Hof ein mit Natursteinelementen eingefasstes Kräuterbeet.

      

Dieses Bauvorhaben (ca. 160.000 Euro) wurde zu zwei Dritteln aus Mitteln des von Bund und Ländern aufgelegten Städtebauförderprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“ und zu einem Drittel aus Eigenmitteln des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) finanziert. ASW, Amt für Stadtgrün und Gewässer (als Baufachamt) und Schulverwaltungsamt (als Bauherr) betreuten den Bau.

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