
Projekt SOS im Leipziger Osten
Wer und was ist das Projekt SOS?
SOS im Leipziger Osten ist ein Projekt, das sich als Vorstufe einer Art Quartiersservice versteht. Es erledigt unmittelbar Arbeitsaufgaben zur Verbesserung des Stadtteilbildes. Gleichzeitig soll es einen integrierenden Beitrag zur Verbesserung von Lebensqualität im Leipziger Osten leisten: Personen aller Altersgruppen und verschiedener Nationalitäten, Männer wie Frauen, die allesamt selbst im Gebiet wohnen, ziehen zusammen an einem Strang, um ihr Lebensumfeld attraktiver zu gestalten.
Projektteilnehmer
Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen und Nationalitäten, die im Projektgebiet Leipziger Osten leben, erhalten einen befristeten Beschäftigungsvertrag und bereiten sich mit Unterstützung des Projektträgers (bsw - Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft e. V.) auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt vor.
Auswahl der Aufgaben
In Abstimmung mit verantwortlichen Ämtern und anderen Aktiven, etwa den „Grünflächen-Scouts“, kümmert sich SOS um einfache Reparaturen, Ausbesserungen im öffentlichen Raum, um kleinere handwerkliche, bauliche Aufgaben, um Aufräumen „herausragender” Dreckecken oder die Unterstützung lokaler Vorhaben wie Straßenfeste.

Die SOS-Einsatzobjekte werden nach aktuellen Erfordernissen im Projektgebiet ausgewählt. Grundlage sind
- Anregungen von Bürgern,
- Anfragen von Bürgern, Vereinen, Einrichtungen und Ersuchen um Hilfeleistung beim Stadtteilmanagement,
- Problemlandkarte, erarbeitet im Forum Leipziger Osten
Projektdauer
Projektstart: 2002
Nach sehr erfolgreichem Verlauf der ersten Phase bis zum 30. November 2003 wurde dieses Modellprojekt verlängert und lief mit Unterbrechungen bis zum 15. September 2008.
