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Das Baugeschehen in der Eisenbahnstraße – 2004

Nach Fertigstellung der Nordtangente Schönefeld, die seit November 2003 den Durchgangsverkehr der Bundesstraßen 6 und 87 aufnimmt, wird die Eisenbahnstraße als zweispurige Ortsstraße grundlegend umgebaut: Straßenbahn- und Kraftfahrzeugverkehr teilen sich künftig in beiden Fahrtrichtungen je eine Spur. Die Haltestellen erhalten fahrgastfreundliche Kaps. Die Gehwege werden neu gestaltet, Stellplätze, Straßenbäume und Radwege neu eingeordnet.
Wo bisher starker Durchgangsverkehr das Bild bestimmte, soll sich wieder urbanes Leben mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, Einkaufs- und Freizeitangeboten und verträglichem innerstädtischem Straßenverkehr entwickeln.
Zur Klärung von Fragen und Problemen, die während der Bauphase auftreten, fand jeden Mittwoch 8.30 Uhr im IC-E eine Bürgerinformation statt.


Frühzeitige Kooperation

Der Komplettumbau der Eisenbahnstraße schafft die Voraussetzungen für ihre Wiederbelebung als innerstädtische Wohn- und Geschäftsstraße. In einer Reihe von Informationsveranstaltungen konnten Anwohner, Grundstückseigentümer und Unternehmer ihre Wünsche und Forderungen gezielt und frühzeitig in den Planungsprozess einbringen. Im Forum Leipziger Osten wurde regelmäßig über die Planungsfortschritte informiert und ausführlich über begleitende Maßnahmen diskutiert.

Geschäftsstraßenmanagement – Ansprechpartner für Unternehmen

Der Umbau einer Straße bedingt radikal andere Verkehrsströme. Deshalb betreut im Auftrag der Stadt das Geschäftsstraßenmanagement vor, während und nach der Bauphase die vom Umbau unmittelbar betroffenen Händler und Gewerbetreibenden. Es ist als Interessenvermittler tätig, bündelt Initiativen und Projekte zur Entwicklung nach dem Umbau, fördert und begleitet gewerbliches Leerstandsmanagement, Neuansiedlungen und Existenzgründungen. Es ist Ansprechpartner für die KMU-Förderung im Leipziger Osten.

IG Eisenbahnstraße e. V. Die Lo(c)k-Meile

Die Unternehmen der Eisenbahnstraße sind gefordert, ihre Kräfte zu bündeln, Ideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Die Interessengemeinschaft als Zusammenschluss betroffener und interessierter Händler und Gewerbetreibender versteht sich als Mittler zu den Ämtern, Institutionen und Bewohnern des Quartiers. Während des Umbaus hielt sie als Partner der Ämter und der Bauleitung Informations- und Reibungsverluste gering und unumgängliche Belastungen in Grenzen.

Der Umbau der Eisenbahnstraße fand zielgerichtet im Zusammenhang mit den Maßnahmen Geschäftsstraßenmanagement Eisenbahnstraße, KMU-Förderung, dem Projekt SOS im Leipziger Osten und der Umgestaltung und Erweiterung des Stadtteilparks Rabet statt.
Die wichtige Magistrale des Leipziger Ostens wird im Jahre 2004 zwischen Rosa-Luxemburg- und Torgauer Straße grundlegend umgebaut.

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29. Juni 2004: Eine „Riesenbaumaßnahme” feiert Halbzeit

Die Stadterneuerung im Leipziger Osten macht große Fortschritte, der 29. Juni 2004 war dabei ein außerordentlich wichtiger Tag: Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee gab den ersten Abschnitt der „Neuen Eisenbahnstraße" und die neu errichtete Hermann-Liebmann-Brücke für den öffentlichen Verkehr frei. Er freute sich, „dass der 1./2. Bauabschnitt der Eisenbahnstraße in Windeseile“ fertig wurde, das sei „aller Ehren wert.“ In Verbindung mit der neuen Brücke, die Schönefeld wieder direkt mit der City verbindet, sei der Grund gelegt, auf dem wieder Leben in die Eisenbahnstraße und angrenzende Viertel einziehen könne.

Nötig dafür sei aber auch das weitere Engagement der Bürger, darunter auch das von Unternehmern, die Arbeitsplätze schaffen. Er übergab anlässlich des „großen Tages für den Leipziger Osten“ die ersten drei Bescheide an Gewerbetreibende und Handwerker, die nach der KMU-Richtlinie als kleine und mittlere Unternehmer im Leipziger Osten gefördert werden.

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Leipziger Osten, Stadtteilmanagement, Quartiersmanagement, Soziale Stadt