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Wurzner Straße – „Lichter Hain”

Für den östlichen Abschnitt der Wurzner Straße – zwischen Kröner- und Paulinenstraße – wurde in der Machbarkeitsstudie „Rietzschkeband” das Gestaltleitbild „Lichter Hain” entwickelt. Es unterstreicht an dieser Stelle den Übergang von der Stadt in einen stärker landschaftlich geprägten Bereich. Baulücken und der Eingang zur Kleingartenanlage Sellerhausen geben bereits jetzt den Blick auf die Gärten frei, zu denen das Gelände von der Straße her abfällt.

Künftig reicht die (Wiesen-)Landschaft direkt bis an die Wurzner Straße heran, ausgenommen einige wenige bebaute Grundstücke. Der Baumbestand wird zu Vegetationsinseln zusammengefasst und teilweise mit einer Unter- und Saumpflanzung aus Ziersträuchern versehen. Baumgruppen, Gehölzinseln und Solitärbäume eröffnen vielfältige Perspektiven in die Landschaft bzw. den Kleingartenverein. Als neues, verfremdendes Element gliedern unregelmäßige Reihen aus dicht gepflanzten kleinwüchsigen Birken den Raum. Sie führen von der Straße in die Landschaft.
Die Fläche wird in ihrer gesamten Tiefe über einen geschwungenen 2,5 m breiten Asphaltweg erschlossen, der sich auch ideal zum Skaten eignet. Ein Abzweig führt auf den Hauptweg der Kleingartenanlage, ein weiterer bindet, hinter dem Schulgebäude Ihmelstraße verlaufend, das südlich anschließende Wohngebiet an.
Bei schrittweiser Realisierung sollen zeitweilige Stichwege aus Sichtbetonplatten die Verbindung zwischen Wurzner Straße und Asphaltweg herstellen. Vorgesehen sind auch einige Sitzgelegenheiten mit Blick über die Wiesenflächen.


Dreiecksfläche vor der Schule
(„Stadtplatz Krönerstraße”)

Der von Wurzner, Ihmel- und Krönerstraße begrenzten Dreiecksfläche am stadteinwärtigen Ende des „Lichten Hains” kommt besondere stadtgestalterische Bedeutung zu. Sie soll als grüner Stadtplatz gestaltet und reichhaltiger ausgestattet werden. Die Planung sieht vor, dass Birkenreihen sowie unregelmäßig angeordnete Betonmauern auf Sitzmauerniveau vom Gehweg in die Rasenfläche führen. Nachts soll ein Lichtband die Mauern in Szene setzen. Solitärbäume und kleine Baumgruppen werden auf der Fläche verteilt.
Da das Gelände zur Platzmitte hin abfällt, soll die Rasenfläche zu einer möglichst sanften Mulde ausmodelliert, entlang der Krönerstraße eine Rasenböschung angelegt werden. Der Rasen ersetzt hier die Wiesenflächen – er ist ein städtischeres Motiv mit einer höheren Aufenthaltsqualität.
An der Kreuzung Kröner- und Ihmelstraße könnten sich die Gehwegflächen zu einem befestigten Platz mit Bänken weiten. Der Höhenunterschied zur Krönerstraße und zur Rasenfläche soll durch eine kleine Treppenanlage und eine Stützmauer aus Sichtbeton abgefangen werden. Die Gestaltung der Gehwege erfolgt leipzigtypisch mit großen Granitplatten und begleitendem Mosaikpflaster.

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