
News
Der Sächsische Ausländerbeauftragte besucht den Leipziger Osten
Am 7. Mai 2010 informiert sich Dr. Martin Gillo bei einer Reihe von Akteuren und Projekten im Leipziger Osten über Aufgaben und Probleme der sozialen Integration im Stadtteil.
In Begleitung des Ausländerbeauftragten der Stadt Leipzig Stojan Gugutschkow besucht der Sächsische Ausländerbeauftragte Dr. Martin Gillo den Leipziger Osten. Er interessiert sich insbesondere für praktische Fragen und Probleme bei der Verwirklichung sozialer Integration im Stadtteil und die Wechselwirkungen zwischen dieser und der Stadtteilentwicklung insgesamt.
Auf dem Plan des mehrstündigen Rundgangs stehen z. B. die Takva-Moschee (Rosa-Luxemburg-Str. 45), das Koreanische Gemeindezentrum (Eisenbahnstr. 17), der Kontaktladen der Streetworker (Eisenbahnstr. 11), das IC-E Info-Center Eisenbahnstraße 49, das Kebab-Haus (Eisenbahnstr. 45), der Offene Freizeittreff Rabet (Eisenbahnstr. 54), verschiedene Geschäfte an der Eisenbahnstraße, der Gesundheitsladen (Konradstr. 64), die Kita Regenbogenland (Konradstr. 70/72), Bajwa's Pizza (Wurzner Str. 52), das Deutsch-Russische Hilfswerk zur Heiligen Alexandra e. V. und das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e. V. (ZEOK) im Vereinshaus Leipziger Osten (Dresdner Str. 82), der Bunte Laden (Breite Str. 8).
Dr. Martin Gillo informiert sich u. a. über die Unterstützung der lokalen Wirtschaft im Rahmen des Projekts OstWerkStadt, über konkrete Schritte der Verknüpfung von Stadterneuerung und Integration, über die Aktivitäten von Vereinen wie des Internationale Frauen Leipzig e. V. oder des Brückenschlag e. V., über Projekte wie GO – Gesund im Osten oder das Modellprojekt KiFaZ (Entwicklung von Kindertagesstätten zu Familienzentren) u.a.m.
Im Gespräch mit Karsten Gerkens, Leiter des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, und weiteren Stadtteilakteuren im IC-E unterstreicht Dr. Martin Gillo: „Ich spüre viel Engagement und das finde ich toll. ... Wenn man etwas macht wie Sie hier im Leipziger Osten, gewöhnt man sich notgedrungen daran, dass man lange arbeitet, bevor man eine Belohnung dafür erhält. Behalten Sie Ihren Enthusiasmus!”
