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Masterplan für den Parkbogen Ost von Ratsversammlung beschlossen

Am 18.01.2017 stimmten Leipzigs Stadträte einstimmig dem Masterplan Parkbogen Ost zu. Das auf einen Zeithorizont von etwa 25 Jahren ausgelegte Großvorhaben kann an den Start gehen.

Der Parkbogen Ost soll in den kommenden Jahren schrittweise entstehen und künftig als „grünes Aktivband“ eine Grün- und Wegeverbindung zwischen Zentrum und Leipziger Osten bilden, die in die angrenzenden Quartiere ausstrahlen und dort weitere Projekte anstoßen soll.

Die Idee, die von der Deutschen Bahn nicht mehr genutzten Teile des östlichen Bahnbogens zu einer Wegeverbindung auszubauen, stammt aus der Bewohnerschaft.

Der nunmehr beschlossene Masterplan Parkbogen Ost (PDF-File, ca. 4,38 MB) entstand unter der Federführung des Dezernates Stadtentwicklung und Bau im Zusammenwirken von Fachämtern, Anwohnern, Akteuren und Vertretern der Politik. Als strukturierendes Bindeglied
soll der Parkbogen angrenzende Grünräume und Quartiere sowie lokale und übergeordnete Wege miteinander verknüpfen.

Durch die Ergänzung und Aufwertung von Grün- und Freiräumen sollen Impulse für die weitere Revitalisierung des Leipziger Ostens gegeben werden – sei es für die Instandsetzung von Baudenkmalen oder die Reaktivierung von Brachflächen. Die geplante Vernetzung kleinteiliger Grünstrukturen dient zudem der Verbesserung des Mikroklimas. Der Leipziger Osten soll durch das Vorhaben stärker in das überörtliche Tourismus-Netzwerk integriert werden.

Der Parkbogen Ost beginnt mit dem Südabschnitt am Johannisplatz und verläuft dann über den Lene-Voigt-Park und die Anger-Crottendorfer Bahnschneise nach Osten. Dieser Abschnitt ist in den letzten 15 Jahren bereits hergestellt worden, so dass nur noch Anpassungen erforderlich sind.

Am Ende der Bahnschneise und mit Beginn des Ostabschnitts biegt der Parkbogen auf dem Sellerhäuser Bogen nach Osten ab. Hier verläuft er u. a. auf dem Sellerhäuser Viadukt.

Perspektivisch soll er im weiteren Verlauf nach Westen (Nordspange) zum Hauptbahnhof führen. Dabei sind grundsätzlich zwei Varianten denkbar.

Die Umsetzung ist ein langfristiges Vorhaben mit einem Zeithorizont von etwa 25 Jahren und erfordert die tatkräftige Mitwirkung vieler Akteure. Die Verfügbarkeit noch zu erwerbender Grundstücke, die Bereitstellung öffentlicher Mittel und die Mobilisierung privaten Kapitals spielen dabei eine wichtige Rolle. Derzeit wird von einem Finanzbedarf in Höhe von 41 Millionen Euro ausgegangen.


Der Parkbogen soll in drei Teilabschnitten realisiert werden. Als erstes wird der Ostabschnitt – der Sellerhäuser Bogen – in Angriff genommen. Fördergelder aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus sowie aus dem EFRE-Programm stehen bereit. Voraussichtlich im II. Quartal 2017 soll es dazu einen Wettbewerb geben.



 

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