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Newsarchiv

Baubeginn für neue Sporthalle am Rabet voraussichtlich im IV. Quartal 2009

Noch in diesem Jahr soll am neuen Standort Konradstraße, Nähe Hermann-Liebmann-Straße, mit dem Bau der Dreifeld-Sporthalle am Rabet begonnen werden.

Oberbürgermeister Burkhard Jung sprach sich für den von den Bürgermeistern für Umwelt, Ordnung, Sport sowie Stadtentwicklung und Bau unterbreiteten Vorschlag aus, einen Baubeschluss für die Sporthalle am Rabet zu erwirken. Die Ratsversammlung soll am 16. September 2009 darüber abstimmen.

Nach der Grundsatzentscheidung zum Ersatzneubau der Sporthalle auf einem derzeit brach liegenden Areal an der Konradstraße, Nähe Hermann-Liebmann-Straße, vom 25. Februar dieses Jahres wird nun der Baubeschluss angestrebt. „Aufgrund der zeitlichen Rahmenbedingungen haben nehmen wir die Vorplanung als Grundlage für den Baubeschluss, denn wir wollen den Baubeginn Ende des Jahres sicherstellen“, erklärt Baubürgermeister Martin zur Nedden. Sportbürgermeister Heiko Rosenthal ergänzt: „Im Stadtbezirk Ost liegt der höchste Bedarf an Sporthallenfläche vor. Durch die Zerstörung der vorherigen Sporthalle Konradstraße ist dieses Versorgungsdefizit noch zusätzlich erhöht worden. Es ist deshalb wichtig, dass wir schnellst möglich eine funktionstüchtige Sporthalle realisieren.“

Neben der Dreifeldhalle mit einer Sportfläche von 1.215 Quadratmetern werden zwei eingeschossige Anbauten entstehen, die zum einen Sanitär- und Ankleidebereiche und zum anderen Geräte- und Technikräume beherbergen sollen. Die drei Felder der Sporthalle sollen sich durch zwei Trennvorhänge separat nutzen lassen. Die Sporthalle am Rabet wird künftig sowohl dem Schul- und Vereinssport als auch an den Wochenenden dem Breitensport für Unterricht, Trainings und Wettkämpfe zur Verfügung stehen. Die Koordination der Nutzungszeiten sowie der Betrieb der Sporthalle sollen beim Amt für Sport liegen.

„Mit dem Neubau am Rabet können wir die Möglichkeiten für den Vereinssport im Leipziger Osten deutlich verbessern und gleichzeitig bekommen auch die drei benachbarten kommunalen Schulen verbesserte Bedingungen im Schulsport“, so Rosenthal.

Die Investitionskosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Der städtische Anteil wird bei etwa 1,36 Millionen Euro liegen.



 

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