
Newsarchiv
Volkmarsdorfer Nachbarschaftsprojekt wird auf Deutschem Präventionstag vorgestellt
Als eines von drei Leipziger Projekten repräsentiert das Volkmarsdorfer Projekt „Nachbarn für Nachbarn” Leipziger Präventionsarbeit.
Der Kriminalpräventive Rat der Stadt Leipzig (KPR) ist beim 14. Deutschen Präventionstag am 8. und 9. Juni 2009 in Hannover mit einem eigenen Stand vertreten.
„Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress, der sich mit der Kriminalitätsprävention und angrenzenden Präventionsbereichen befasst“, erläutert Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. „Wir haben ein großes Interesse, in Sachen Kriminalitätsprävention noch weiter voranzukommen und suchen deshalb internationalen sowie interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Der Deutsche Präventionstag ist dafür die ideale Plattform. Im letzten Jahren waren wir der Gastgeber. Wir haben dabei sehr gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit gemacht und bleiben dem Deutschen Präventionstag auch deshalb treu“, so Rosenthal weiter.
Der Kriminalpräventive Rat der Stadt Leipzig wird mit seinem Infostand die Kontinuität der kriminalpräventiven Arbeit der Stadtverwaltung und der Polizeidirektion darstellen. Aufgrund dessen verständigte sich der KPR bereits im Vorfeld mit seinen Partnern darüber, was in Hannover von der Arbeit des Leipziger Kriminalpräventiven Rates vorgestellt werden soll.
Die Wahl fiel auf drei Projekte: Der Flüchtlingsrat Leipzig e. V., der vor bereits fünf Jahren entstand und mit ehrenamtlichen Lehrkräften Deutschkurse für Migranten anbietet, und das „Netz kleiner Werkstätten“ des Berufsbildungswerks Leipzig, mit dem jungen Menschen die Chance zum beruflichen (Wieder-)Einstieg sowie eine sozialpädagogische Betreuung geboten wird, sollen beim Präventionstag vorgestellt werden.
Darüber hinaus wird auch das in diesem Jahr angelaufene Projekt „Nachbarn für Nachbarn” der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) und des Bürgervereins Volkmarsdorf e. V. präsentiert, das dazu beitragen soll, dass
sich die Bewohner dieses multikulturell geprägten Stadtteils besser kennen und verstehen lernen. Ein ebenfalls zu diesem Projekt gehörendes internationales Streitschlichterteam soll Konflikte im Wohnumfeld lösen helfen.
Zur Projektseite Nachbarn für Nachbarn
