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koopstadt-Projektpartner aus Bremen und Nürnberg besuchten Leipziger Osten
Im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs der koopstadt-Partner informierten sich die Teilnehmer am 16. Juni 2009 über Leipziger Ideen zum Thema Gründerzeittourismus.
Im Mittelpunkt des Interesses standen Objekte, Vorhaben und Sehenswürdigkeiten in Neustadt-Neuschönefeld und das Wächterhaus Eisenbahnstr. 109. Das Umfeld des Neustädter Markts gehört zu den ausgewählten gründerzeitlichen Stadtquartieren, die im Rahmen des Leipziger Projekts Tourismusmagnet Gründerzeit erleben (Themenfeld „Urbane Lebensqualität”) betrachtet werden.
Darüberhinaus besuchten die Fachleute das Bülowviertel und informierten sich über die Vorhaben der dortigen Eigentümerinitiative.
Der Rundgang stieß auf großes Interesse. Die Gäste aus Bremen (Dr. Ralph Baumheier, Detlef Schobeß) und Nürnberg (Dr. Petra Morschheuser, Michael Lang, Michael Ruf) wünschten Leipzig und den Akteuren vor Ort viel Erfolg.
Leipzig arbeitet mit Bremen und Nürnberg an dem Gemeinschaftsprojekt koopstadt, in dem innovative Ideen für die europäische Stadt des 21. Jahrhunderts entwickeln werden sollen. Im Konzept werden für die drei Städte sowie städteübergreifend Leitthemen und Schwerpunkte definiert, eine konkrete Projektauswahl getroffen und die Organisationsstrukturen sowie der Finanzbedarf für die nächsten Phasen präzisiert. Bis zum Jahr 2015 wollen die Akteure voneinander und miteinander lernen und die Erkenntnisse auch mit anderen Städten und Regionen teilen.
Innovative Stadtentwicklungsprojekte und eine gemeinsame Kommunikationsstrategie sind der Kern der Kooperation, die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) als Modellprojekt zur Stadtentwicklung im Rahmen der Initiative „Nationale Stadtentwicklungspolitik” gefördert wird.
Die drei Partnerstädte haben etwa 30 konkrete Umsetzungsprojekte ausgewählt, die gemeinsam in den Erfahrungs- und Ideenaustausch eingebracht werden sollen. koopstadt konzentriert sich auf drei zentrale Themenfelder:
- „Ökonomische Innovation und kreative Milieus”
- „Urbane Lebensqualität” und
- „Regionale Kooperation”
Der Austausch erfolgt im Rahmen von Workshops, Themengruppentreffen, Fachkonferenzen und Kongressen. Die Erkenntnisse sollen auch städteübergreifend auf Bundesebene kommuniziert werden.
